Düsseldorf – Anstatt die Bewohnerinnen und Bewohner in das Stadtteilbüro an der Fritz-Erler-Straße einzuladen, geht das Quartiersmanagement dorthin, wo das Leben in Garath spielt: Direkt in die Viertel, auf die Spielplätze und in die Fußgängerzonen.
„Das Ziel der Aktion ist ein unkomplizierter und direkter Austausch. Ob es um konkrete Anliegen im eigenen Wohnumfeld geht, um Ideen für neue Nachbarschaftsprojekte oder einfach nur um einen netten Plausch über die aktuelle Entwicklung im Stadtteil – das Team von Garath 2.0 hat ein offenes Ohr“, sagt Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Wohnen, Grundstückswesen und Mobilität.
Das Stadtteilteam interessiert sich für Fragen wie: Was bewegt die Garatherinnen und Garather in ihrem direkten Umfeld? Wo drückt der Schuh und welche kreativen Ideen schlummern in der Nachbarschaft? Bei Ideen zu eigenen Aktionen in der Nachbarschaft gibt es nicht nur tatkräftige Unterstützung vom Quartiersmanagement, über den Verfügungsfonds ist auch ein unkomplizierter finanzieller Zuschuss möglich.
Die mobilen Sprechstunden bieten zudem die perfekte Gelegenheit, sich über aktuelle Projekte des Städtebauförderprogramms Garath 2.0 zu informieren.
In der ersten Jahreshälfte macht das Quartiersmanagement an vier zentralen Orten in den Garather Vierteln Halt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich – Vorbeikommen und Mitreden genügt!
Die Termine der mobilen Bürgersprechstunden für die erste Jahreshälfte:
- Dienstag, 24. März, von 15 bis 17 Uhr am Wasserspielplatz
- Freitag, 24. April, von 10 bis 12 Uhr vor der Sparkasse im Hauptzentrum
- Dienstag, 19. Mai, von 15 bis 17 Uhr auf dem Spielplatz am SOS-Kinderdorf
- Freitag, 26. Juni, von 15 bis 17 Uhr in der Heinrich-Lersch-Straße
Hintergrund
Garath erhält seit 2017 Mittel aus dem Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“, einem Förderprogramm von Bund und Land NRW. Hinzu kommen weitere Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. So wird Garath die Möglichkeit gegeben, Impulse für die Stadtentwicklung zu setzen und den Stadtteil für die dort lebenden Menschen attraktiver und lebenswerter zu gestalten. 2024 wurde durch die Bezirksregierung Düsseldorf eine weitere Förderphase bewilligt. Dies ermöglicht der Landeshauptstadt Düsseldorf unter anderem die Aufwertung der Grünzüge in den vier Wohnvierteln und die Modernisierung der Bezirkssportanlage. Auch das Quartiersmanagement und das Citymanagement können weiter vor Ort tätig sein.




