Streik legt Rheinbahn Düsseldorf weitgehend lahm

Fahrgäste in Düsseldorf und Umgebung müssen sich am 27. und 28. Februar 2026 auf massive Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen.

Düsseldorf – Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten der Rheinbahn zu einem 48-stündigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand beginnt am Freitag um 3 Uhr und endet nach zwei Tagen.

Betroffen ist das gesamte Netz – neben der Stadt Düsseldorf auch der Kreis Mettmann sowie Meerbusch, Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen. Busse und Bahnen werden größtenteils stillstehen.

Die Rheinbahn kündigte an, das bekannte Not-Netz für Busse um einzelne Bahnlinien zu erweitern. Ob und in welchem Umfang Fahrten tatsächlich stattfinden können, hängt jedoch vom konkreten Streikverlauf ab. Kurzfristige Änderungen seien jederzeit möglich.

Für die Straßenbahnlinien 701, 705 und 706 ist am Freitag und Samstag ein 10-Minuten-Takt geplant. Konzertbesucher der Band Powerwolf können demnach die Linie 701 zur Anreise zum PSD Bank Dome nutzen. Am Freitag soll zudem die Stadtbahnlinie U78 im 10-Minuten-Takt fahren und unter anderem Fans zum Heimspiel von Fortuna Düsseldorf in die Arena bringen. Für Samstag ist auf der Linie U75 ebenfalls ein dichterer Takt vorgesehen.

Auch auf ausgewählten Buslinien – darunter 721, 736, 738, 741, 760, 778, 779, 830 und O15 – sollen voraussichtlich Fahrten angeboten werden. Umfang und Taktung können jedoch variieren. Schulbusse entfallen komplett.

Die KundenCenter der Rheinbahn bleiben während des Streiks geschlossen, auch die Verwaltung ist nur eingeschränkt erreichbar. Zudem setzt das Unternehmen die Mobilitäts- und Anschlussgarantie an den Streiktagen aus. Fahrgästen wird empfohlen, sich vor Fahrtantritt kurzfristig über den aktuellen Stand zu informieren.

xity.de
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