Wiesbaden – Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskrieges sagt Landtagspräsidentin Astrid Wallmann: „Wir stehen ungebrochen an der Seite unserer ukrainischen Freundinnen und Freunde. Besonders in diesen schweren Zeiten, da sich die Menschen in der Ukraine gleichermaßen den Härten des Winters und der fortdauernden Angriffe ausgesetzt sehen, möchten wir unsere Solidarität und unsere Freundschaft zum Ausdruck bringen“. Das ukrainische Volk habe in den vergangenen vier Jahren unermessliches Leid erfahren und kämpfe dennoch unermüdlich, so Wallmann weiter. Sie erinnerte daran, dass die Ukraine „nicht nur für die Freiheit des eigenen Landes kämpft, sondern auch für die Freiheit Europas – für die Werte, die wir teilen“.
Wallmann spricht bei Gedenken zum Jahrestag
Am Dienstag, 24. Februar 2026, um 17:00 Uhr hält Landtagspräsidentin Astrid Wallmann auf der Solidaritätsveranstaltung der Europa-Union ein Grußwort. Bei dem Gedenken am Europa-Baum zwischen Marktkirche und Rathaus in der Nähe des Landtages spricht unter anderem auch Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.
Oleksandra Matwijtschuk zu Gast im Landtag
Am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 16:00 Uhr, empfängt die Parlamentspräsidentin die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matviichuk für einen persönlichen Austausch im Landtag. Die Menschenrechtsaktivistin erhielt die Auszeichnung im Oktober 2022 als Vertreterin des Center for Civil Liberties.
Vielfältige Beziehungen
Der Hessische Landtag pflegt seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs vielfältige Beziehungen mit Ukrainerinnen und Ukrainern. Zuletzt hatte eine ukrainische Schülergruppe aus Kyjiw, die auf Einladung der OECD am Johanneum-Gymnasium in Herborn zu Gast war, den Landtag besucht.
Seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gab es immer wieder intensive Gespräche und Begegnungen zwischen dem Hessischen Landtag und Vertreterinnen und Vertretern der Ukraine. Bereits am Tag nach Kriegsbeginn hielt der damalige Generalkonsul der Ukraine, Vadym Kostiuk, eine bewegende Rede im hessischen Parlament und kehrte in der Folgezeit mehrmals in den Landtag zurück. Bei seinem Abschiedsbesuch im vergangenen Herbst dankte ihm Parlamentspräsidentin Wallmann. Er habe sich mit großer Souveränität, Überzeugungskraft und diplomatischem Weitblick für sein Land und die hessisch-ukrainischen Beziehungen eingesetzt und unermüdlich Brücken zwischen Institutionen und zwischen Menschen gebaut, so Wallmann.




