Düsseldorf – An diesem Sonntag endet auch die Jahresausstellung „Szenenwechsel“, die Schätze aus der Grafik- und Kunstsammlung des Museums zeigt. Mehr als 100 Objekte geben Einblicke in grafische Arbeiten von Bühnen- und Kostümbildnerinnen und -bildnern seit 1900. An „Eurem Sonntag“ ist der Eintritt zu allen Ausstellungen des Museums kostenfrei. Neben „Szenenwechsel“ sind auch „Foto trifft Kostüm: Abgewandter Lear“ und „Aufbruch zwischen Wandel & Archiv“ zu sehen.
Zudem bietet das Museum eine Ausstellungsführung, eine Führung durch das Hofgartenhaus, ein Kreativlabor für Kinder ab sechs Jahren und unter dem Schlagwort „Museums-Maschen“ gemeinsames Stricken an. Alle Angebote sind kostenfrei.
Der Sonntag im Überblick:
13:00 bis 17:00 Uhr, Kreativlabor: Die Kindermuseumsnacht, die am Freitag, 27. Februar 2026, stattfindet, wirft ihre Schatten voraus. Kinder ab sechs Jahren können Planeten und Raketen basteln oder Astronauten-Masken gestalten. Diese können nicht nur in der Kindermuseumsnacht, sondern auch an Karneval zum Einsatz kommen. Kommen und Gehen ist jederzeit möglich.
14:00 bis 16:00 Uhr, Museums-Maschen: Das Theatermuseum lädt monatlich zum gemeinsamen Stricken ein. Einmal pro Monat verwandelt sich das Foyer des Hofgartenhauses zum Strickkurs. Angeleitet von Jessica Hoffmann können Anfängerinnen und Anfänger sowie Profis zusammenkommen, um zu stricken, Tipps auszutauschen, zu plaudern oder einfach nur gemeinsam Zeit zu verbringen. Wolle und Stricknadeln müssen mitgebracht werden.
14:00 Uhr, Hofgartenhausführung: In dieser neuen Führung, die erstmals am Tag des offenen Denkmals 2025 stattfand, präsentiert der Museumsleiter Sascha Förster im neuen Jahr regelmäßig die Geschichte und die architektonischen Besonderheiten des Hofgartenhauses. Erbaut im späten 18. Jahrhundert war das Gebäude mal Tanzsaal, dann Bibliothek und später Museum.
15:00 Uhr, Themenführung: Im Zentrum der Themenführung im Februar steht Szenografie, also das Zusammenspiel von Bühnen- und Kostümbild. Am Beispiel des alten „Schauspielhauses Düsseldorf (Dumont-Lindemann)“ führt Museumsleiter Sascha Förster in die szenografischen Aufbrüche zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein. Danach erläutert er anhand von Objekten der Ausstellung „Szenenwechsel“ das künstlerische Schaffen von Szenografinnen und Szenografen anhand ihrer Entwürfe und grafischen Visionen.




