Essen – Bei Filmen, Prosecco und guten Gesprächen beginnen hier erneut vier Tage, die Menschen zusammenführen, denen unabhängiges Kino am Herzen liegt. Im Anschluss an die Eröffnung geht es von der Kreuzeskirche zum Empfang in die benachbarte Kreativ Kathedrale Trudi, die ehemalige Innenstadtkirche St. Gertrud.
Von Donnerstag bis Sonntag stehen acht Spielfilme, sieben Dokumentation und vier Kurzfilmnächte auf dem Programm. Dazu warten ein KI-Workshop, eine Party, ein Gottesdienst und die Verleihung des neuen „Vision Award“ für den besten Promotionfilm auf die Besuchenden. Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Kunstfestival „Manifesta“, das 2026 in Essen und drei weiteren Ruhrgebietsstädten stattfindet, steht genauso auf dem Programm, wie die Zusammenarbeit mit dem Sunderland Short Film Festival aus Großbritannien oder dem Krebshilfswerk Yeswecan!cer. Mit dem „Filmnetzwerk Ruhrgebiet“ richtet Snowdance ein neues Format für Filmschaffende der Region ein. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Kooperation und die Stärkung unabhängiger Filmprojekte im Ruhrgebiet.
Die Festival-Filme laufen im Sabu in der Lichtburg und im eigens eingerichteten Kino in der Trudi. Über die Preise des Festivals entscheidet eine vierköpfige Jury. Film- und Fernsehschauspieler Godehard Giese fällt die Urteile gemeinsam mit Diana Iljine, viele Jahre Leiterin des Filmfests München, Ulrich Herrmann, Drehbuchautor und ehemaliger Tatort-Redakteur des SWR, und dem Medienmanager Wolfram Winter. Die Preisverleihung findet am Samstagabend in der Trudi statt. Der Gewinner des Preises für den Besten Spielfilm wird am Sonntagabend noch einmal im Sabu in der Lichtburg gezeigt.




