Kreis Viersen – Am Samstag, den 31. Januar, findet von 10 bis 14 Uhr der erste Verschenktag am Kreishaus in Viersen, Rathausmarkt 2, statt. Zudem wird es verschiedene Informationsstände von NABU Krefeld/Viersen, vom Naturpark Schwalm-Nette, der Biologischen Station Krickenbecker Seen e.V., der Stiftung „MehrBäumeJetzt“, dem Abfallbetrieb Kreis Viersendem Abfallbetrieb der Stadt Viersen sowie einigen Fachämtern der Kreisverwaltung, wie unter anderem der Abteilung Natur und Landschaft, Jagd und Fischerei, geben. Ebenfalls wird der Kreis Viersen zum Klimaschutz und zu Maßnahmen der Klimaanpassung informieren. Auch das Waldbrandlöschfahrzeug des Katastrophenschutzes Kreis Viersen wird präsentiert.
Weitere Verschenkaktionen folgen im kleineren Rahmen am 21. Februar in Willich, am 25. Februar in Niederkrüchten und am 26. Februar in Nettetal.
„Der Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer hat es möglich gemacht, im Winter zahlreiche Setzlinge zu sammeln und in sogenannten ‚Baum-Hubs‘ zu lagern, um sie nun an die Bürgerinnen und Bürger im Kreis weiterzugeben“, erklärt Landrat Bennet Gielen. „Ich freue mich über so viel Engagement. Dank Ihrer Hilfe leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung.“
An mehreren Tagen sind überschüssige Setzlinge von Standorten gesammelt worden, an denen diese zu wenig Licht oder Platz gehabt hätten, um gedeihen zu können. Nun werden unter anderem Berg-, Spitz- und Feldahorn, Walnuss, Hasel und Rote Johannisbeere verschenkt. Verschiedene weitere Baum- und Straucharten, wie Kirsche oder Holunder, sind in kleineren Mengen verfügbar. Die Setzlinge haben eine Höhe von etwa 50 bis 200 Zentimetern und werden „wurzelnackt“ ausgegeben. Zum Transport der Bäume wird empfohlen, geeignete Tüten, eine Plane oder Ähnliches mitzubringen. Auch eine Anreise mit dem Fahrrad ist möglich.
Damit eine reibungslose Ausgabe gewährleistet werden kann, ist vorab eine Online-Anmeldung notwendig. Diese kann ab Samstag, den 17. Januar, unter folgendem Link erfolgen: www.kreis-viersen.de/mehr-bäume-jetzt
„Diese Verpflanzmethode ist günstig, logisch und mit ihr sparen wir im Kampf gegen den Klimawandel und bei der Wiederherstellung der Artenvielfalt kostbare Zeit. Das geerntete ‚kostenlose‘ Pflanzgut ist darüber hinaus ressourcenschonend, da unter anderem für das Heranwachsen der Pflanzen keine zusätzlichen Rohstoffe und keine Pestizide notwendig waren. Das Verpflanzen bietet somit einen klaren Mehrwert fürs Klima. Diese Methode kann überall dort, wo Bäume zwischen November und März in die Vegetationsruhe gehen, angewandt werden“, berichtet Paul Bickmann, Regionalkoordinator für den Niederrhein. Zusätzlich helfen Bäume dabei, Hitzeinseln zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern.
„MehrBäumeJetzt“ und der Kreis Viersen verteilen die Setzlinge nicht zur Pflanzung in Waldgebieten oder der freien Natur, sondern ausschließlich zur Pflanzung im eigenen Garten, auf privaten Flächen oder auf landwirtschaftlichen Flächen.




