ProWein 2026 in Düsseldorf gestartet

Vom 15. bis 17. März 2026 findet in Düsseldorf die Fachmesse ProWein statt. Hier tauschen sich Hersteller, Importeure und Händler über die neuesten Entwicklungen in Sachen Wein aus. In diesem Jahr besonders wichtig: Alkoholfreie Alternativen und Nachhaltigkeit.

Düsseldorf – Alkoholfreie Alternativen gehören zu den auffälligsten Entwicklungen auf der ProWein 2026. Immer mehr Hersteller reagieren auf eine wachsende Nachfrage nach Getränken, die alkoholfreien Genuss ermöglichen. Zwischen großen Marken, und jungen Start-ups geht es in diesem Jahr auch um die zentralen Themen: Nachhaltigkeit und neue Herkunftsregionen. So zeigt die ProWein auch in diesem Jahr: Die Wein- und Spirituosenwelt bleibt in Bewegung.

Ein Drink in der Hand – aber nicht unbedingt Alkohol im Glas
Alkoholfreie Alternativen gehören zu den auffälligsten Entwicklungen auf der ProWein 2026. Immer mehr Hersteller reagieren auf eine wachsende Nachfrage nach Getränken, die alkoholfreien Genuss ermöglichen. Für viele Besucher zeigt sich hier ein klarer Trend: bewusster konsumieren, aber nicht auf Geschmack und Erlebnis verzichten. Irem Eren, No & Low Alcohol Expert: „Die Qualität der alkoholarmen Weine hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Vor über einem Jahrzehnt war dies vielleicht noch eine Kuriosität, eine experimentelle Phase. Damals galten diese Produkte aus verschiedenen Gründen als Notlösung für Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen auf Alkohol verzichten mussten. Heute ist es jedoch eine echte Alternative. Das spiegelt sich auch in der Branche und der Qualitätsverbesserung wider.“

Und die Messe blickt noch weiter in die Zukunft der Branche. Zwischen großen Marken, und jungen Start-ups geht es in diesem Jahr auch um die zentralen Themen: Nachhaltigkeit und neue – aber auch wiederentdeckte – Herkunftsregionen. Viele Produzenten setzen verstärkt auf nachhaltige Anbaumethoden und ressourcenschonende Produktion. Neben den klassischen Herkunftsländern rücken
dabei immer häufiger ganz neue Produzentenländer ins Rampenlicht. Spannend sind auch die neuen Entwicklungen im Bereich „Spirits“. Hier präsentieren Branchenexperten ausgewählte Spirituosen, die das Potenzial haben, die nächsten großen Trends zu prägen – von innovativen Destillationsmethoden bis zu neuen Geschmacksprofilen. Hubertine Underberg-Ruder, Underberg AG erklärt: „Clean Label, das Leute wirklich wissen wollen, da ist sonst nichts drin als jetzt zum Beispiel bei uns Kräuter, Alkohol, Wasser, das ist auch etwas, was wir als Trend sehen. Menschen wollen authentische Produkte. Das sieht man ja auch nicht nur bei der Spirituose, auch beim Wein. Dinge, die wirklich sie selber sind, die nichts vorgeben. Und das ist so bei uns auch die höchste, ich sage jetzt mal Leitschnur, um Innovationen zu entwickeln.“

Ein Highlight für viele Besucher ist auch in diesem Jahr wieder die Blindverkostung in der sogenannten Black Box. In einem komplett abgedunkelten Raum zählt ausschließlich der Geschmack – ohne Etikett, Herkunft oder Markenimage. Und die Messe schaut nicht nur auf Produkte, sondern auch auf die Zukunft der Branche: Mit der ProWein Agora schafft die Messe 2026 erstmals eine kuratierte Bühne
für zentrale Zukunftsthemen aus Handel, Gastronomie und Industrie. Der Fokus dabei: nachhaltiges Wachstum statt kurzfristiger Trends. So zeigt die ProWein auch in diesem Jahr: Die Wein- und Spirituosenwelt bleibt in Bewegung – zwischen Tradition, Innovation und neuen Perspektiven für eine Branche im Wandel.

xity.de
Nach oben scrollen