Tausende Neueintritte: Mit 88.000 Helfern neuer Höchststand bei Technischem Hilfswerk

Fast 830.000 Stunden sind Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks im vergangenen Jahr wegen Hochwasser, Stürmen oder Bränden im Einsatz.

Hochwasser, Stürme, Brände: Fast 830.000 Stunden sind Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) im vergangenen Jahr im Einsatz gewesen. Allein wegen der Überflutungen infolge des Sturmtiefs „Zoltan“ halfen über den Jahreswechsel rund 5500 ehrenamtliche Kräfte in mehr als 181.000 Stunden mit ihrem Knowhow vor Ort, wie das THW am Montag in Bonn mitteilte.

Für Großeinsätze sorgten 2023 auch eine Sturmflut an der Ostsee, das Erdbeben in der Türkei, Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern und Regenfälle in Slowenien. Eine zentrale Aufgabe blieb die Lieferung von Hilfsgütern für die Ukraine. Seit 2022 läuft für die Ukraine der bislang größte Auslandslogistikeinsatz des THW. Insgesamt wendete das THW rund 120 Millionen Euro für die Beschaffung von Hilfsgütern auf. Mehr als 120 Fahrzeuge wie Feuerwehrdrehleitern, Löschfahrzeuge und Kipper sowie Baumaschinen schickte das THW in die Kriegsregion.

Nach tausenden neuen Eintritte erreichte die Zahl der Helfenden beim THW im vergangenen Jahr mit rund 88.000 einen neuen Höchststand. Im Jahresverlauf gab es demnach rund 4000 Neueintritte. Auch stieg der Anteil der Mädchen und Frauen, die sich ehrenamtlich im THW engagieren, um 500 auf mehr als 15.000 Helferinnen.

Das THW ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes. Mit seinen Fachleuten, seiner Technik und seinen Erfahrungen ist das THW im Auftrag der Bundesregierung weltweit gefragt, wenn Notlagen dies erfordern.
© AFP

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