Satzungsbeschluss für Landmarken-Projekt in Krefeld

In exponierter Lage plant der Aachener Investor Landmarken einen Innovations- und Technologiecampus (ITC) in Krefeld.

Krefeld – Die Landmarken AG plant, an der Untergath einen „Innovations- und Technologie-Campus“ (ITC) zu bauen. Auf mehr als 40.000 Quadratmetern Grundfläche sollen Gewerbeflächen für unter anderem Büros, Produktion und Industrie geschaffen werden. Gemeinsam mit der Stadt Krefeld befindet sich das Planrecht zurzeit in der Vorbereitung. Die Offenlage des Bebauungsplans hat bereits stattgefunden. Im Frühjahr 2024 soll der B-Plan als Satzungsbeschluss in die politische Beschlussfassung gebracht werden. Planungsdezernent Marcus Beyer begrüßt die Pläne der Aachener Entwickler. „Wir haben hier ein Gelände in exponierter Lage und mit gutem Anschluss an die Autobahn, das größtenteils aus ungenutzten Brachflächen besteht“, erklärt er. „Die Fläche hat nicht nur großes Potential, sondern in Krefeld ist das Interesse an Gewerbeflächen enorm. Mit dem ITC können wir also auf mehreren Ebenen gewinnen.“

Gelände soll nach den Wünschen der künftigen Mieter geplant werden

Landmarken plant eine Campusstruktur, die sich in die benachbarte Umgebung einfügt und Synergien schafft. „Zwischen Evonik und der Hochschule Niederrhein gelegen, möchten wir das Scharnier zwischen der Forschung und der Wissenschaft zur Industrie und zum produzierenden Gewerbe abbilden“, beschreibt Thomas Binsfeld als Mitglied der Geschäftsleitung von Landmarken. „Unser erstes Anliegen ist es, individuelle Lösungen zu einem großen Ganzen zu verbinden.“ Das Gelände soll nach den Wünschen der künftigen Mieter geplant werden. Acht individuelle Bauabschnitte sind auf den insgesamt 44.000 Quadratmetern möglich – ob Werkstätten mit integrierten Büros, Hallen mit Produktionsstätten oder klassische Büroräume, die Nutzungen werden in die Fläche geplant. „Am Ende können auch nur zwei Baukörper den ITC bilden, wir können aber auch bis zu acht Gebäude auf der Fläche realisieren“, erklärt Binsfeld weiter. „Für mögliche Mieter besteht von Anfang an die Möglichkeit, die Fläche mit uns nach ihren Bedürfnissen zu entwickeln. So schaffen wir maßgeschneiderte Gewerbeflächen.“

Entwicklung von Hallen und Produktionsstätten

Dabei arbeitet Landmarken mit Partnern im Bereich Nachhaltigkeit zusammen. Das Schwesterunternehmen „ecoParks“ hat sich auf die nachhaltige und wirtschaftliche Entwicklung von Hallen und Produktionsstätten spezialisiert. Sollten in diesem Bereich Gebäude entwickelt werden, setzt Landmarken auf die Expertise Spezialentwickler aus der Landmarkenfamilie. Auf der Expo Real 2023, die Anfang Oktober als größte Fachmesse für Immobilien in München stattfindet, wird Landmarke die Pläne für den „Innovations- und Technologie-Campus“ vorstellen. Auch die Stadt Krefeld wird mit einer Delegation vor Ort sein.

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