Düsseldorf – Der Großteil entfällt auf den dringend benötigten Neubau von Mietwohnungen: 727 Wohneinheiten werden nach Bezugsfertigkeit zu Mietpreisen von 7,85 Euro (Einkommensgruppe A) beziehungsweise 9,00 Euro (Einkommensgruppe B) pro Quadratmeter angeboten.
Zusätzliche Impulse setzte das städtische Förderprogramm, mit dem weitere 158 Wohneinheiten für Haushalte mit mittleren Einkommen gefördert werden konnten. Dieses Engagement hat maßgeblich dazu beigetragen, in Düsseldorf eine neue Dynamik und ein positives Investitionsklima für den Bau bezahlbarer Wohnungen zu erzeugen.
„Ich bin sehr stolz, dass es uns gemeinsam gelungen ist, die Stagnation im Wohnungsbau zu einer Dynamik zu wenden. Die geförderten Wohneinheiten sind stets ein Teil von gut durchmischten Quartieren mit insgesamt wesentlich mehr Wohnungen, die für die Menschen in unserer Stadt in den kommenden Jahren tatsächlich angestrebt werden“, freut sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.
Insgesamt wurden 2025 in Düsseldorf 1.114 Wohneinheiten mit einem Fördervolumen von 213,7 Millionen Euro durch städtische und Landesmittel gefördert. Damit wurde die Marke von 1.000 geförderten Wohnungen erneut deutlich überschritten.
Enge Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Am Förderprozess sind zahlreiche Genehmigungsebenen beteiligt. Neben Bauaufsicht und Planungsamt spielten die NRW.BANK als darlehensgebende Stelle sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen eine maßgebliche Rolle bei der Bereitstellung von 189 Millionen Euro Fördermitteln für Düsseldorf. „Nur durch eine enge Zusammenarbeit der Investoren mit allen Genehmigungsebenen in der Stadtverwaltung, im Ministerium und der NRW.BANK konnte dieses sensationelle Förderergebnis erreicht werden. Das Vertrauen des Ministeriums, dass wir die anvisierten großen Bauvorhaben zum Ende des Jahres gemeinsam durch die Tür bringen, und die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit der NRW.BANK haben dabei eine entscheidende Rolle gespielt“, erklärt die zuständige Beigeordnete Cornelia Zuschke. Damit wird die erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten fortgeführt, die bereits 2024 zu einem hervorragenden Ergebnis geführt hat und künftig unter anderem durch Absprachen zum neuen „Bauturbo“ weiter ausgebaut werden soll.
Trotz der anhaltenden Krise im Bausektor infolge gestiegener Baukosten und höherer Zinsbelastungen haben viele, vor allem bestandshaltende Bauinvestoren die guten Rahmenbedingungen in Düsseldorf genutzt, um Wohnungen neu zu errichten, zu modernisieren oder Bindungen für geförderte Wohneinheiten zu erwerben. Auch im Bereich Wohneigentum konnten zehn private Haushalte von der Landesförderung profitieren.
„Durch den immensen Einsatz meiner Mitarbeitenden war es möglich, alle Förderzusagen pünktlich zum Bewilligungsschluss am 30. November 2025 erteilen zu können“, betont Dr. Friederike Nesselrode, Leiterin des Amtes für Wohnungswesen.




