Münster – Bei der Fahrrad-Rallye durch Münsters Südosten können Kinder und Familien an drei Stationen praktische Übungen absolvieren, Verkehrssituationen kennenlernen und sich über Sicherheit im Straßenverkehr informieren.
Die drei Stationen – Jugendverkehrsschule (Heumannsweg 129), TuS Saxonia (August-Schepers-Straße 20) sowie DEKRA und Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW (Haferlandweg 8) – liegen nur wenige Kilometer auseinander. Wer alle Stationen besucht und sich Stempel auf der Karte holt, erhält eine kleine Überraschung.
Mitmach-Angebote an der Jugendverkehrsschule
Die Verkehrswacht Münster lädt zur Jugendverkehrsschule am Heumannsweg 129 ein. Kinder können dort auf Fahrrädern und Kettcars im Parcours das sichere Verhalten im geschützten Verkehrsraum üben. Neben einem Glücksrad und Infos zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr stehen Testgeräte für Sehfähigkeit und Reaktionsschnelligkeit bereit. Auf einem Pedelec-Simulator können Kinder die Auswirkungen unterschiedlicher Geschwindigkeiten auf Reaktions- und Anhaltewege erleben.
Die Kinderneurologiehilfe demonstriert mit einem Helmsimulator die Kräfte bei Fahrradunfällen. Der eigene Helm kann am Standort individuell angepasst werden. Zudem kann ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe besichtigt werden. Ein Bus-Training des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Münster vermittelt zudem das sichere Ein- und Aussteigen sowie den Ticketkauf am Automaten.
Virtual-Reality-Brille beim TuS Saxonia
Auf dem Parkplatz des TuS Saxonia an der August-Schepers-Straße 20 bietet die Polizei Münster die Möglichkeit, Verkehrssituationen mithilfe einer VR-Brille virtuell zu erleben. Die Verkehrssicherheitsberatung ist gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden sowie der Freiwilligen Feuerwehr Gremmendorf mit Einsatzfahrzeugen vor Ort. Große und kleine Besucherinnen und Besucher dürfen sich in die Fahrzeuge setzen. Speziell geschulte Mitarbeitende informieren zudem über Opferschutz im Straßenverkehr. Die bekannten Figuren „Pepito“ und „Lilly“ aus dem verkehrsdidaktischen Puppenspiel sind ebenfalls dabei. Für Verpflegung sorgt ein Imbissstand.
Fahrradcheck, Lastwagen und Hüpfburg am Haferlandweg
Beim Verband Verkehrswirtschaft und Logistik NRW (Haferlandweg 8) steht das Unfallrisiko „Toter Winkel“ bei Lastwagen im Fokus, das häufig zu Abbiegeunfällen führt. Direkt nebenan überprüft die DEKRA kostenlos Fahrräder auf Verkehrstüchtigkeit. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg.
Der „Rollende Verkehrstag 2026“ wird im Rahmen des Interreg-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.




