Münster: Jugend-Hackathon in den Osterferien

Eine Anlage, die mit Kompost Strom erzeugt oder ein Computerspiel zur richtigen Entsorgung von Abfall – Jugendliche entwickeln Lösungen bei „Hack your City“ im Digitallabor Münster. In den Osterferien, vom 9. bis 11. April 2026, findet der Hackathon zum vierten Mal statt.

Münster – Für die Teilnahme am Hackathon sind keine Programmierkenntnisse erforderlich, Mentorinnen und Mentoren aus den Bereichen Informatik, Elektrotechnik oder Design unterstützen die Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Ideen. „Bei der Suche nach Ideen für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt ist vor allem Kreativität gefragt“, sagt Torsten Henseler von der Stabsstelle Digitale Bildung im Amt für Schule und Weiterbildung. „Für die Umsetzung bekommen die Jugendlichen spezielle Fähigkeiten im Bereich der digitalen Bildung vermittelt. Hierzu gehören beispielsweise erste Programmierkenntnisse oder 3D-Druck.“ Die Stabsstelle Digitale Bildung bietet das kostenlose Ferienprogramm gemeinsam mit der städtischen Stabsstelle Smart City und der Bildungseinrichtung openSenseLab gGmbH an.

30 Plätze für Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren

Der Hackathon findet im städtischen Digitallabor auf dem Leonardo-Campus statt, einem offenen Ort der Bildung und des Austausches. Bis zu 30 Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren können teilnehmen. Eine Anmeldung ist online bis zum 13. März möglich unter www.smartcity.ms/hackyourcity. Die Anmeldungen werden in der Eingangsreihenfolge berücksichtigt.

Im vergangenen Jahr entstanden bei „Hack your City“ acht Protoypen. So baute eine Teilnehmerin eine Anlage, die aus der Wärme, die im Kompost durch natürliche Abbauprozesse entsteht, Strom für eine Wasserpumpe erzeugte. Eine Gruppe bildete Münster in einem Pixel-Computerspiel nach. Um zu punkten, muss man in der virtuellen Umgebung Abfall sammeln und richtig entsorgen. Dadurch werden Spielerinnen und Spieler ermutigt, auch im echten Leben auf die Umwelt zu achten und die Stadt sauber zu halten. Diese und weitere Projekte aus den Bereichen Mobilität, Smart City, Umwelt- und Klimaschutz stellten die Jugendlichen am Ende des dreitägigen Hackathons vor.

Der Jugend-Hackathon ist Teil des Projekts „Stadt Labor“ und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ (MPSC) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert.

xity.de
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