Münster – Die Piktogramm-Kette auf einer Strecke von knapp vier Kilometern weist alle Verkehrsteilnehmenden deutlich darauf hin, dass auf dem Teilstück viele Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs sind und schafft mehr Aufmerksamkeit für den Radverkehr.
Der Alte Mühlenweg ist in Münsters Fahrradnetz 2.0 als Basisroute klassifiziert und stellt die zentrale direkte Verbindung im Alltagsradverkehr zwischen den beiden Außenstadtteilen Handorf und Wolbeck dar. Alternative Routen entlang der Werse oder durch die Bauerschaft Kasewinkel sind insbesondere bei schlechten Witterungsverhältnissen für den Radverkehr wenig geeignet.
Die Piktogramme dienen als temporärer Lückenschluss zwischen den baulich angelegten Radwegen am nördlichen und südlichen Beginn des Alten Mühlenwegs. Ein Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen sieht den Einsatz von Piktogramm-Ketten genau für solche Streckenabschnitte vor. Perspektivisch ist im städtischen Umsetzungskonzept zum Fahrradnetz 2.0 weiterhin das Ziel ausgegeben, eine eigenständige Radverkehrsinfrastruktur für diesen Abschnitt anzulegen.
Für den Kfz-Verkehr ergeben sich durch die neuen Piktogramme keine Änderungen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h bleibt bestehen, zudem sind auch weiterhin die außerorts geltenden Überholabstände von zwei Metern zu Radfahrenden einzuhalten. Die noch fehlenden Piktogramme auf einem kurzen Teilstück im Norden der Strecke lässt die Stadt aufbringen, sobald die dort für dieses Jahr geplanten Asphaltarbeiten abgeschlossen sind.




