Mönchengladbach – Dazu hat der Fachbereich Schule und Sport gemeinsam mit dem Maria-Lenssen-Berufskolleg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist es, die MINT-Bildung bereits im Elementar- und Primarbereich zu stärken und damit die Bildungschancen von Kindern nachhaltig zu verbessern.
Im Mittelpunkt steht die Qualifizierung angehender Erzieherinnen und Erzieher. Durch praxisnahe Workshops lernen sie, MINT-Themen kindgerecht und alltagsnah zu vermitteln. So sollen Kinder frühzeitig für naturwissenschaftliche Fragestellungen begeistert und in ihrer Entwicklung unterstützt werden.
Schulleiter Wolfgang Postler vom Maria-Lenssen-Berufskolleg sieht darin einen wichtigen Schritt: „Unsere Studierenden profitieren enorm von der engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Sie lernen, wie sie Kinder spielerisch für MINT-Themen begeistern können und nehmen dieses Wissen direkt in ihre spätere Arbeit mit.“
Auch die Stadt unterstreicht die Bedeutung der Kooperation. Die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, Christiane Schüßler, sagt: „Frühe MINT-Bildung eröffnet Kindern wichtige Zukunftschancen. Mit dieser Zusammenarbeit stärken wir gezielt die Ausbildung der Fachkräfte und investieren gleichzeitig in die Bildung unserer jüngsten Bürgerinnen und Bürger.“
Koordiniert wird das Angebot über das Netzwerk „Wissenschaftsnetz in Aktion“ (WiNetziA). Geplant sind unter anderem regelmäßige Workshops, gemeinsame Projekte wie der „MINTmachtag“ sowie ein kontinuierlicher Austausch zwischen Schule und Stadt, um die Angebote weiterzuentwickeln.




