Drittes Netzwerktreffen von „Rheydt inklusiv“

Am Donnerstag, 22. Januar, nahmen rund 60 Menschen aus Rheydt, mit und ohne Behinderung, aus Sport, Kultur, verschiedenen Einrichtungen und der Stadtverwaltung, am dritten Netzwerktreffen von „Rheydt inklusiv“ im Paritätischen Zentrum teil.

Mönchengladbach – Unter den Teilnehmenden war auch Sozialdezernent Sebastian Dreyer. Im Mittelpunkt standen die Arbeitsgruppen, die ihre Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr präsentierten. Viele Einrichtungen haben in dieser Zeit mit großem Engagement Strukturen und Angebote inklusiver gestaltet und Barrieren abgebaut, zum Beispiel bei Zugängen, Abläufen und Informationen.

Wie vielseitig und lebendig „Rheydt inklusiv“ ist, zeigte sich in den einzelnen Arbeitsgruppen: Die Gruppe „Deutsch lernen & Ressourcen teilen“ organisierte einen Fachtag und baut ein Netzwerk für Sprachangebote auf. In der Arbeitsgruppe „Freizeitassistenz“ entstehen beim Aktionsfreizeit-Café neue Freizeitpartnerschaften zwischen Ehrenamtlichen und Menschen mit Unterstützungsbedarf. Die „Barrierescouts“ sichten Barrieren im Stadtteil, führen Schulungen durch und arbeiten künftig mit dem Smart-City-Team der Stadtverwaltung an der digitalen Erfassung gut zugänglicher Orte. Die Gruppe „Digitale Barrierefreiheit“ testet Anwendungen auf Zugänglichkeit, organisiert Schulungen und kooperiert eng mit den Barrierescouts. Die Arbeitsgruppe „Fahrradfahren lernen für Erwachsene“ schloss erfolgreich Kurse ab und entwickelt ein Patenkonzept, bei dem Ehrenamtliche neue Radfahrer:innen sicher begleiten.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung gab es engagierte Diskussionen, Ideenaustausch und neue Kontakte. Die Teilnehmenden berichteten, wie sehr sie persönlich von der Arbeit im Netzwerk profitieren und wie viel Freude die gemeinsame Arbeit bereitet. Der Austausch schafft Verbindungen, stärkt gegenseitiges Verständnis und führt zu Lösungen, die allein oft nicht möglich wären.

„Rheydt inklusiv“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Mönchengladbach und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW sowie von der Aktion Mensch gefördert. Das Netzwerk wird auch künftig daran arbeiten, Barrieren unterschiedlichster Art abzubauen, sei es in Einrichtungen, im Stadtteil, im Alltag oder in den Köpfen.

xity.de
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