Märkischer Kreis begrüßt neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

In einem feierlichen Rahmen hat der Märkische Kreis 70 Menschen die Einbürgerungsurkunden überreicht und sie in die deutsche Staatsbürgerschaft aufgenommen.

Lüdenscheid – In einem offiziellen Rahmen und im Beisein der Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper wurden im Kreishaus Lüdenscheid 70 Menschen aus 22 verschiedenen Herkunftsländern in die deutsche Staatsbürgerschaft aufgenommen.

Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper moderierte die Einbürgerungsfeier und richtete persönliche Worte an die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. „Wer heute eingebürgert wird, gehört ganz offiziell dazu – mit allen Rechten, aber auch mit Verantwortung“, sagte die Kreisdirektorin und ergänzte: „Hier sind viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen. Das zeigt: Unser Kreis ist offen, vielfältig und lebendig. Genau davon lebt unsere Gemeinschaft.“

Wie vielfältig der Märkische Kreis ist machte auch die Altersspanne deutlich. Während mehr als die Hälfte der neu Eingebürgerten jünger als 40 Jahre ist reicht die Altersspanne dennoch vom jüngsten neuen Staatsbürger – einem zwei Jahre alten Kind aus Syrien – bis hin zu einem Senioren aus der Ukraine, der sich mit 64 Jahren ganz bewusst für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden hat.

Alle Frauen und Männer ab 16 Jahren legten ein feierliches Bekenntnis ab, in dem sie sich verpflichteten, die Gesetze sowie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu achten. Im Anschluss überreichte Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper die Einbürgerungsurkunden und jeweils ein Exemplar des Grundgesetzes. Damit können nun in den zuständigen Rathäusern Personalausweise und Reisepässe beantragt werden. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde gemeinsam die deutsche Nationalhymne gesungen.

Wer die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen möchte, muss bestimmte Bedingungen erfüllen. Dazu gehört ein mindestens fünfjähriger legaler Aufenthalt in Deutschland, der Nachweis von Sprachkenntnissen und kulturellem Wissen sowie die Fähigkeit, den eigenen Lebensunterhalt ohne staatliche Hilfe zu sichern. Die Einbürgerung markiert einen wichtigen Schritt in Richtung Integration und gesellschaftliche Teilhabe.

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