Jugendhilfeausschuss des Märkischen Kreises mit klaren Zielen

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses des Märkischen Kreises und das Kreisjugendamt haben sich in einem gemeinsamen Workshop mit ihrer Rolle, ihren Aufgaben und den aktuellen Herausforderungen der Kinder- und Jugendarbeit auseinandergesetzt.

Märkischer Kreis – Die Veranstaltung in der Jugendbildungsstätte des Märkischen Kreises wurde vom LWL-Landesjugendamt Westfalen moderiert. Ziel des gemeinsamen Workshops von Jugendhilfeausschuss und Kreisjugendamt war es, fachliche Orientierung zu geben und den Austausch zwischen Politik, freien Trägern, beratenden Institutionen und Verwaltung zu vertiefen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet dieses Format kreisweit in zahlreichen Kommunen an.

LWL-Fachberater Thomas Fink gab einen kompakten Überblick über Rechte, Pflichten und zentrale Aufgaben des Jugendhilfeausschusses. Anschließend stellte er aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe vor – von strukturellen Fragen bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen. Diese Impulse griffen die Leitungskräfte des Kreisjugendamtes auf und ordneten sie aus der Perspektive des Märkischen Kreises ein. Dabei wurde deutlich, dass sich die Jugendhilfe zunehmen in einem dynamischen Feld bewegt. „Die Rahmenbedingungen in der Jugendhilfe verändern sich derzeit sehr schnell – personell, finanziell und auch gesellschaftlich“, berichtete der Kreisjugendamtsleiter Matthias Sauerland. „Gerade deshalb ist es wichtig, dass der Jugendhilfeausschuss ein gemeinsames Verständnis seiner Verantwortung entwickelt und seine Gestaltungsspielräume kennt. Der Workshop hat dafür eine sehr gute Grundlage geschaffen.“

Gestaltungswille
Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses wollen die zukünftigen Aufgaben weiter aktiv angehen – mit dem klaren Ziel, die Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen und Familien im Märkischen Kreis zu verbessern. Dieser Anspruch wird auch vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Teil der kommunalen Familie unterstützt. „Denn Jugendhilfeausschüsse sind das Herzstück der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe“, sagte Dr. Georg Lunemann, Direktor des LWL, und ergänzte: „Hier werden die entscheidenden Weichen für die Zukunft junger Menschen gestellt – mit fachlicher Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und großem persönlichen Engagement.“

Das Fazit am Ende des Workshops war positiv: Der Jugendhilfeausschuss sieht sich gut vorbereitet für die anstehenden Aufgaben der kommenden Jahre – mit neuem Fachwissen, gestärkter Zusammenarbeit und klaren Zielen. „Wir gehen mit viel Rückenwind aus diesem Workshop“, fasste Stefan Herbel, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, zusammen. „Die nächsten fünf Jahre werden herausfordernd – aber wir haben das gemeinsame Ziel klar im Blick: die Chancen von Kindern, Jugendlichen und Familien im Märkischen Kreis nachhaltig zu voranzutreiben.“

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