Kreis Borken – Der Arbeitskreis Inklusion und Teilhabe Kreis Borken hatte dazu ins Borkener Kreishaus eingeladen. Der Wunsch nach einer solchen Fortbildung war zuvor in der Veranstaltung „Beiräte reden mit“ geäußert worden – jetzt fand die zweitägige Veranstaltung statt. Im Zentrum der Auftaktveranstaltung stand ein Fachvortrag von Oliver Totter von der Lebenshilfe NRW e.V.. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Arbeitskreises, Stephanie Pohl, thematisierte der Fachmann insbesondere, welche Möglichkeiten Beiräte haben und wie viel „Mitbestimmungsmacht“ bei ihnen liegt. Er legte dar, welche rechtlichen Grenzen es gibt und wo sich Bewohner- oder Werkstatträte dazu im konkreten Fall informieren können. Darüber hinaus beantwortete er die Frage, wer sich alles in den Beirat wählen lassen kann und wie Netzwerkarbeit gestaltet werden könnte. Im Anschluss wurde im Plenum rege über die Inhalte diskutiert. Die Moderation übernahm dabei Johanna Höing von der Lebenshilfe Borken.
Im zweiten Teil der Fortbildung ging es nun in die Praxis: Nach der Begrüßung und Einführung von Tobias Meyer, stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Inklusion und Teilhabe, bei der er nochmals die wichtigsten Punkte des ersten Teils in Erinnerung rief, teilten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen auf. Dort bearbeiteten sie jeweils einzelne Praxisbeispiele zu verschiedenen Rechtsfragen für Beiräte. Zum Abschluss der Fortbildung tauschten sich die Gruppen im Plenum dazu aus und klärten offene Fragen.
Nach der guten Resonanz auf dieses erste Fortbildungsangebot soll neben der jährlichen Veranstaltung „Beiräte reden mit“, die der Arbeitskreis Inklusion und Teilhabe organisiert, zukünftig für diesen Personenkreis eine regelmäßige Schulung zu unterschiedlichsten Themen angeboten werden.




