Tag des offenen Denkmals: Besichtigung des Krefelder Stadtbads

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 14. September 2025, öffnet die Stadtverwaltung die Tore des Stadtbades Neusser Straße für Besucherinnen und Besucher.

Krefeld – Von 11:00 und 16:00 Uhr kann die ehemalige Hygiene- und Badeeinrichtung in Teilbereichen besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos. Der sogenannte Wandelgang und der Bädertrakt im Erdgeschoss können zu dieser Zeit frei begangen werden, die Barrierefreiheit ist gegeben. Der Zugang zur Herrenhalle und zum Obergeschoss des Bädertraktes mit dem Kaiserbad ist kontinuierlich für bis zu 18 Personen möglich. Dieser Zugang ist nicht barrierefrei, ein Helm muss verpflichtend getragen werden und kann vor Ort geliehen werden. Die Besuchenden im Stadtbad werden gebeten, nach 10 bis 15 Minuten diesen Bereich wieder zu verlassen, damit der Zugang für weitere Personen möglich ist. Damenhalle und Medizinische Bäder sind nicht zugänglich. Mitarbeitende der Stadt Krefeld – Untere Denkmalbehörde, Projektleitung – stehen für Fragen zur Verfügung.

Sollte es zu Wartezeiten kommen, können die Ergebnisse des gemeinsamen Fotowettbewerbs „Spuren“ der Stadtverwaltung und des Vereins „freischwimmer“ in den Wannenbädern betrachtet werden. Außerdem wird ein von Kindern im Stadtbad gedrehter kurzer Film gezeigt. Auch das Freibadgelände des Vereins „freischwimmer“ ist geöffnet. Besucherinnen und Besucher können das Gelände besichtigen, Ansprechpartnerinnen vom Verein sind vor Ort.

Musikalische Entdeckungsreise durch Krefelds Baugeschichte

Ein besonderer Höhepunkt am Denkmal-Tag ist die musikalische Entdeckungsreise durch Krefelds Baugeschichte „Wie klingt Geschichte?“ des Holzbläser-Quintetts NR5. Um 14:00 Uhr geben die fünf Solobläserinnen und -bläser der Niederrheinischen Sinfoniker im Wandelgang ein kurzes Konzert mit Musik aus der Entstehungszeit des Denkmals. Weitere Stationen für dieses Kurzkonzert sind der Wasserturm (12:00 Uhr), das Haus der Seidenkultur (13:00 Uhr) und das Klärwerk Krefeld (15:00 Uhr).

Der Tag des offenen Denkmals gilt als die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird er von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Auch weitere nicht-städtische Denkmäler können an diesem Tag besichtigt werden: das ehemalige Produktionsgebäude der Vereinigten Seidenwebereien AG (Mies-van-der-Rohe-Businesspark), die Markuskirche, das Landgericht, der Landschaftspark Heilsmannshof, Pax Christi sowie der „Saal X“.

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