Krefeld – Die seit Januar 2026 schriftlich vorliegende Untersuchung wird in den nächsten Wochen in den fünf Krefelder Bezirksvertretungen zunächst zur Kenntnis vorgelegt, beginnend mit der Bezirksvertretung Nord am Mittwoch, 4. Februar, um 17 Uhr im Rathaus Bockum. Der Fachbereich Stadt- und Verkehrsplanung wird sich inhaltlich im Nachgang mit den Details der Studie befassen und basierend darauf das weitere Vorgehen der Politik darlegen. Im Projekt „Krefelder Fairkehr“ konnten seit der Jahrtausendwende die Kinderunfallzahlen durch zahlreiche Maßnahmen insbesondere auf Schulwegen spürbar gesenkt werden. Die neue Studie hat insbesondere Freizeitwege in den Blick genommen, die bestehende Unfallstatistik analysiert und Hinweise auf Bereiche geliefert, die vor allem bei der Präventionsarbeit in den Blick genommen werden sollten.
Auswertung polizeilicher Unfalldaten
Methodisch umfasste die Studie eine Auswertung der polizeilichen Unfalldaten aus den Jahren 2013 bis 2023. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 761 Kinderunfälle mit 836 verunglückten Kindern dokumentiert, davon 674 Unfälle mit aktiver Beteiligung der Kinder. Darüber hinaus wurden Befragungen an 14 Grundschulen und sechs weiterführenden Schulen vorgenommen. Insgesamt wurden 5.645 Kinder erreicht, von deren Familien 2.125 Rückmeldungen eingingen. Ergänzend fanden Verhaltensbeobachtungen an 31 Querungsstellen statt, bei denen insgesamt 2.036 Querungen dokumentiert wurden.




