Krefeld – Dazu sind Menschen aller Altersgruppen eingeladen, die Gesicht zeigen möchten – gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, für Demokratie, Menschenrechte und eine vielfältige Gesellschaft. „Jedes Gesicht, das wir fotografieren, ist ein Statement. Ich bin hier, ich stehe für Demokratie, und ich lasse mich nicht einschüchtern. Knapp 4.000 Menschen haben das bisher gezeigt, und mit jeder Stadt auf dieser Tour werden es mehr“, sagt Anne Manke, Mit-Initiatorin des Projekts. Auf der Deutschlandtour vom 29. August bis 11. Oktober durch 20 Städte organisiert „Gesichter gegen Rechts“ mit zahlreichen lokalen Partnerinnen offene Fotoshootings, in Krefeld ist die Mediothek der Kooperationspartner.
Die Teilnehmenden werden gebeten, für das Fotoshooting neutrale oder einfarbige Kleidung zu tragen, damit der Fokus auf dem Gesicht liegt. Es sollten keine Logos oder politische Slogans auf der Kleidung stehen. Die Aufnahmen beanspruchen nur einige Minuten. Die Porträts werden als Teil der Kampagne auch für Öffentlichkeitsarbeit, Online- und Printmedien genutzt. Mit der Teilnahme erklären sich die „Models“ mit der Nutzung ihres Fotos für die Kampagne einverstanden. Eine Einverständniserklärung kann auf der Internetseite der Initiative heruntergeladen werde. Diese soll unterschrieben zum Shooting mitgebracht werden. Zudem gibt es Formulare vor Ort. Weitere Informationen, einen buchbaren Termin für die Aufnahme und der Link zur Einverständniserklärung stehen unter www.gesichtergegenrechts.org/events/krefeld.
„Gesichter gegen Rechts“ ist ein unabhängiges Projekt der Fotografinnen und Fotografen Anne Manke, Samira Schulz, Arne Landwehr und Kai Mattern. Seit Beginn Anfang 2025 porträtieren sie Menschen in Deutschland, Schweiz, Österreich und darüber hinaus, die sich klar für Demokratie, Offenheit und Respekt einsetzen.
Seitdem wurden knapp 4.000 Menschen vor bunten Hintergründen aufgenommen. Das Projekt lebt vom ehrenamtlichen Engagement sowie von Kooperationen mit Kultur- und Bildungseinrichtungen, Städten, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Ziel ist es, eine starke, sichtbare Bewegung für demokratische Werte zu schaffen – über gesellschaftliche Grenzen hinweg.



