Krefeld plant Sanierung weiterer Bezirkssportanlagen

Mit der Umgestaltung der Bezirkssportanlagen Traar und Fischeln setzt die Stadt Krefeld die systematische Modernisierung ihrer Sportanlagen fort.

Krefeld – In Traar soll ein Kunstrasenspielfeld gebaut werden, in Fischeln werden die Leichtathletikbereiche des Willi-Schlösser-Sportparks neugestaltet. In beiden Fällen wird auch im Umfeld die sportliche Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Im Sportausschuss kann die Politik am Dienstag, 6. Oktober 2026, grünes Licht für beide Vorhaben geben.

Die Umgestaltung des jetzigen Ascheplatzes am Buscher Holzweg in Traar soll im Frühjahr 2027 beginnen. Die dafür benötigten Mittel von rund 2,6 Millionen Euro stehen im Haushalt bereit. Im Zuge der Detailplanung wurde deutlich, dass neben der Errichtung des Kunstrasenplatzes noch weitere Arbeiten notwendig sind. So soll der Parkplatz der Anlage saniert werden, auch Erschließungs- und Rettungswege und Zufahrten sollen neu geregelt werden. Bei der Sanierung soll zudem das Rasen-Kleinspielfeld erneuert werden, LED-Beleuchtung und eine Beregnungsanlage werden installiert. Auch die Ballfang-, Barrieren-, Zaun- und Toranlagen werden auf den neuesten Stand gebracht. Die Anlage wird barrierefrei erschlossen. Die Planung berücksichtigt insbesondere die Anforderungen des täglichen Sportbetriebs, der Vereine und ihrer Mitglieder sowie die betrieblichen Ansprüche an Pflege, Unterhaltung und Verkehrssicherheit.

Die Sanierung der Leichtathletikanlagen in Fischeln umfasst insbesondere die Umwandlung der Aschelaufbahn in Kunststoffflächen, die Neuordnung der einzelnen Bereiche für Weitsprung, Kugelstoßen und Diskuswurf, den Bau eines Naturrasenspielfeldes und die Errichtung einer neuen Flutlichtanlage. Auch hier ergibt sich aus der Detailplanung, dass Zuwege und Zufahrten im Umfeld im Zuge der Arbeiten ebenfalls angepackt werden. Um die Anlage auch für die Öffentlichkeit stärker nutzbar zu machen, soll ein Bewegungspark für Outdoorfitness entstehen. Die Gesamtkosten werden hier auf rund 3,8 Millionen Euro geschätzt.

xity.de
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