Kino für Kinder in der Fabrik Heeder

Zum Auftakt der Reihe „spunk - Kino für Kinder" 2026 in der Fabrik Heeder an der Virchowstraße wird am Sonntag, 22. Januar, der Film „Tony, Shelly und das magische Licht" (2023) vorgeführt.

Krefeld – Der Film ist für Kinder ab acht Jahren geeignet. Tony hat eine besondere Gabe: Er leuchtet – im wahrsten Sinne des Wortes. Doch in dem Haus, in dem er lebt, wird diese Fähigkeit schnell zur Last. Ein finsteres Monster verbreitet dort schlechte Stimmung und hüllt alles in Dunkelheit. Alles ändert sich jedoch, als Shelly einzieht. Mit ihrer Taschenlampe erschafft sie wundersame Fantasiewelten und bringt Licht in Tonys grauen Alltag. Ihre Kreativität und Freundschaft geben ihm neuen Mut. Gemeinsam entdecken sie, das Licht nicht nur schützt, sondern auch stark machen kann – besonders, wenn man es teilt.

Willow entdeckt magische Kräfte

Das Programm wird am Sonntag, 22. Februar, mit „Ein Mädchen namens Willow“ für Kinder ab sechs Jahren fortgesetzt. Mit ihrem Vater zieht Willow in ein charmant-verrücktes Häuschen im Grünen, das sie von ihrer Tante Alwina geerbt haben. Dazu gehört ein uralter Wald, den Immobilienmakler am liebsten für ein Einkaufszentrum roden würden. Aber Willow möchte diesen besonderen Ort bewahren. Zum Glück hat ihr Alwina auch die Gabe der Hexenkunst vermacht. Als Willow ihre magischen Kräfte entdeckt, öffnet sich für sie eine neue Welt. Gemeinsam mit dem schlauen Fuchs Rufus und drei Weggefährtinnen versucht sie, die trickreichen Immobilienmakler von ihrem Vorhaben abzubringen.

Als nächster Film in der Reihe ist am Sonntag, 22. März, „Grüße vom Mars“, der für Kinder ab acht Jahren empfohlen wird. Diese Vorstellung findet am spunk-Familientag statt: Kinder haben kosten freien Eintritt, Erwachsene zahlen nur zwei Euro. Tom ist ein besonderes Kind. Sein Leben muss klaren Regeln folgen, und er hasst Veränderungen, Lärm und die Farbe Rot. Und wenn ihm etwas zu viel wird, zieht er einen Astronautenanzug an. Tom ist Autist. Sein größter Wunsch ist es, als erster Mensch zum Mars zu fliegen. Aber vorher reist seine Mutter beruflich nach China, und Tom muss die anstehende Mission „Reise zu Oma und Opa aufs Land“ meistern. Keine leichte Aufgabe, denn die liebenswürdigen, aber chaotischen Großeltern leben in einem ganz anderen Kosmos. Eine witzige und anrührende Komödie über die großen Ziele eines Außenseiters, dessen Anderssein zugleich seine heimliche Stärke ist, und der zwei Generationen zusammenführt.

Suche nach einem Schatz

Der Film „Nina und das Geheimnis des Igels“ wird am Sonntag, 19. April, gezeigt. Er wird für Kinder ab sechs Jahren empfohlen. Nina ist zehn Jahre alt und hört seit jeher die Gutenachtgeschichten ihres Vaters, die von einem kleinen Igel handeln, der die Welt entdeckt. Doch seitdem die Fabrik, in der Ninas Vater gearbeitet hat, geschlossen wurde, hat sich ihr Vater verändert. Es gibt keine Geschichten mehr, und auch die Ferien müssen sie jetzt zu Hause verbringen. Da macht das Gerücht die Runde, dass der verhaftete Manager der Fabrik die Buchhaltung manipuliert, Geld gestohlen und versteckt hat. Wenn sie dieses Geld finden, könnten sie alle Probleme lösen. Also machen sich die selbsternannte Detektivin Nina, ihr bester Freund Mehdi und der kleine Igel auf die abenteuerliche Suche nach dem Schatz.

Zum Abschluss der Reihe im ersten Halbjahr läuft am Sonntag, 10. Mai, „Spuk unterm Riesenrad“ für Kinder ab acht Jahren. Tammi ist genervt. Statt nach Formentera zu fliegen, muss sie mit ihrer Mutter zur Beerdigung ihres Opas fahren, den sie nicht kennt. Die Reise führt mitten in die Pampa, wo Tammi zum ersten Mal auf ihre Tante und deren Kinder trifft. Der Freizeitpark, in dem die Familie unterkommt, ist alles andere als cool: Kein Handy-Empfang, und mit ihrem Cousin Umbo und ihrer Cousine Keks kann Tammi nichts anfangen. Da erwachen während eines Gewitters drei in die Jahre gekommene Geisterbahnfiguren zum Leben. Für Tammi die perfekten Gefährten, um dem tristen Ort zu entkommen und ein wenig Chaos anzurichten. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Familie und den eigenen Willen der Geister gemacht.

Der Flyer zum Programm „spunk – Kino für Kinder“ mit ausführlichen Beschreibungen liegt in den Kultureinrichtungen und den Bürgerbüros der Stadt Krefeld aus oder kann unter Telefon 0 21 51 / 86 19 62 angefordert werden. Online ist das Programm unter www.krefeld.de/kulturbuero zu finden. Alle Vorstellungen finden in der Studiobühne II der Fabrik Heeder an der Virchowstraße 130 statt. Der Eintritt beträgt pro Person zwei Euro. Karten sind an der Tageskasse jeweils 30 Minuten vor Filmbeginn erhältlich.

xity.de
Nach oben scrollen