Krefeld – Tierarten wie Igel, Eichhörnchen, Fledermäuse oder Eulen und Greifvögel sind alle nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders oder sogar streng geschützt. In Notsituationen kümmern sich in Krefeld einige Organisationen und fachlich geschulte Privatpersonen ehrenamtlich um diese Tiere, da die Stadt Krefeld keine eigene kommunale Wildtierauffangstation bereithält. Die freiwillige Arbeit und Pflege erfordert viel Engagement, gute fachliche Kenntnisse sowie den Einsatz von Freizeit. Um die wertvolle ehrenamtliche Arbeit zu würdigen und finanziell zu unterstützen, hat die Stadt Krefeld ein Förderprogramm für die vorübergehende Pflege besonders geschützter Wildtiere auf den Weg gebracht. Die Förderrichtlinie „Wildtierhilfe in Krefeld“ tritt am 1. Mai in Kraft.
Genaue Angaben zur Antragsberechtigung und zu den speziellen Anforderungen sowie zum Antragsverfahren sind im städtischen Serviceportal unter https://service.krefeld.de/foerderprogramm-wildtierhilfe zu finden. Laut der Förderrichtlinie sind Ausgaben förderfähig wie Futtermittel, Verbrauchsmaterialien, Einstreu, Medikamente und Hilfsmittel, tierärztliche und tierseuchenrechtliche Maßnahmen und Behandlungen, Fahrtkosten zu Tierärzten oder -kliniken, Auffangund Auswilderungsstationen, Reparatur-, Modernisierungs- und Renovierungsarbeiten und hierfür notwendige Materialkosten. Aktuell beläuft sich die jährliche Fördersumme der Stadt Krefeld auf insgesamt 5.000 Euro.




