Fläche in Krefeld-Linn entsiegelt und begrünt

Im Krefelder Stadtteil Linn ist eine zuvor noch mit Gehwegplatten ausgelegte Fläche im Bereich „Alte Post“ vollständig entsiegelt worden, um das Mikroklima und den Artenschutz zu verbessern.

Krefeld – Im Bebauungsplan ist die Platzfläche an der Rheinbabenstraße / Auf dem Bollwerk als öffentliche Grünfläche festgesetzt und im innerstädtischen Eigentum des Fachbereichs Umwelt und Verbraucherschutz. Dort lagen auf einer Fläche von 120 Quadratmetern Gehwegplatten. Die ursprüngliche Möblierung der Platzfläche ist seit langem abgebaut, so dass die Versiegelung dort keine Funktion mehr hatte und entfernt wurde.

Umweltdezernentin Sabine Lauxen betont: „Durch die Entsiegelung kann die Grünfläche sinnvoll aufgewertet und vergrößert werden. Außerdem führt die Entsiegelung durch Wiederherstellung der natürlichen Bodenfunktionen zur Erhöhung der Wasseraufnahme und -speicherfähigkeit, zur Reduzierung von Hitzestress und Lufttrockenheit, zur Erhöhung der natürlichen Kühlfunktion der Böden sowie zur Herstellung wichtiger Habitate für Flora und Fauna.“ Vorbild für die Entsiegelung ist das aus den Niederlanden bekannte „Tegelwippen“.

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