Herten – Sind Teile der Fassade schlecht gedämmt und lassen Wärme nach außen entweichen, steigt der Energiebedarf automatisch – unabhängig vom persönlichen Sparwillen. Genau hier setzen die Hertener Stadtwerke an und unterstützen auch in diesem Winter dabei, energetische Schwachstellen sichtbar zu machen.
Aktuell können wieder Thermografie-Untersuchungen gebucht werden. Im Leistungsumfang enthalten sind mindestens sechs Infrarotaufnahmen der Gebäudehülle sowie eine kurze fachliche Auswertung. Die Bilder zeigen deutlich, an welchen Stellen Wärme verloren geht, sodass anschließend gezielte Sanierungsmaßnahmen geplant werden können. Darüber hinaus eignet sich die Thermografie auch zur Kontrolle bereits durchgeführter Dämmarbeiten oder zum Aufspüren feuchter Bereiche.
Die thermografischen Checks werden im März 2026 durchgeführt. Konkrete Termine werden kurzfristig vereinbart, da die Aufnahmen stark von den Wetterbedingungen abhängen. In der Regel findet die Thermografie aber abends oder in den frühen Morgenstunden statt. „Je größer der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur ist, desto besser lassen sich Wärmeverluste erkennen“, erklärt Michael Lobert, Energieberater bei den Hertener Stadtwerken.
Interessierte sollten beachten, dass das Gebäude am Untersuchungstag gleichmäßig beheizt sein muss. Fenster sind geschlossen zu halten, während Rollläden geöffnet bleiben sollten. Die Kosten für die Thermografie betragen 149 Euro. Anmeldungen sind noch bis zum 15. Februar online unter www.hertener-stadtwerke.de/thermografie, telefonisch unter 02366/307-650 oder per E-Mail an edl@herten.de möglich.




