Essen – Unter den bunten Fenstern des Künstlers James Rizzi in der Kreuzeskirche eröffneten Festival-Chef Tom Bohn, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Kulturdezernent Muchtar Al Ghusain das Festival. Auch die Jury, bestehend aus Film- und Fernsehschauspieler Godehard Giese, der langjährigen Leiterin des Filmfests München Diana Iljine und dem Drehbuchautor und ehemaligen Tatort-Redakteur Ulrich Herrmann, freut sich auf spannende Tage voller unabhängig produzierter Filme. Für bewegende Momente sorgten Cellist Lars Franke und besonders die eigens angereiste, kurdische Hauptdarstellerin aus dem Film „The Walnut’s Whisper“ Lare Faqe Mohamed. Im Film spielt sie die junge Baran, die sich dem strengen Regime des Vaters widersetzt. Auch auf der Snowdance-Bühne bat sie das Publikum, gemeinsam mit ihr die kurdischen Worte „Jin, Jiyan, Azadî“ (Frauen, Leben, Freiheit) zu sprechen.
Der Eröffnungsabend klang nach dem offiziellen Teil in der Kreuzeskirche beim E.ON-Empfang in der Kreativkathedrale Trudi aus. „Snowdance ist ein Ort der Begegnung“, so Festival-Leiter Tom Bohn, „neben den Filmen stehen zahlreiche Veranstaltungen wie ein KI-Workshop oder der neue Vision Award für den besten Promotionfilm im Mittelpunkt. Wir freuen uns auf tolle Gespräche und spannende Begegnungen, aus denen im besten Fall Filme hervorgehen.“ Um die Chancen dafür zu erhöhen, wurde eigens das „Filmnetzwerk Ruhrgebiet“ gegründet, das auch im Rahmen des Festivals zum ersten Mal tagen wird.
Spielorte des diesjährigen Festivals sind das Sabu in der Lichtburg sowie Trudi, die Kreuzeskirche und die Galerie Spitzbart & Bracke.




