Essen – Die Spielplätze werden laufend weiterentwickelt und ausgebaut. Grün und Gruga gibt einen Überblick über aktuelle Maßnahmen. Seit Anfang März 2026 steht ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz Stadtgarten (Kategorie A-Spielplatz) im Südviertel. Die Idee der Teqballplatte wurde von der Bezirkvertretung für den Stadtbezirk I initiiert und finanziert. Teqball ist eine Mischung aus Fußball und Tischtennis. Gespielt wird auf einem gebogenen Tisch, über den die Spieler*innen den Ball gegeneinander spielen. Dieser ursprünglich in Ungarn entstandene Trendsport fördert insbesondere das Ballgefühl mit dazugehöriger Koordination.
Auf dem Spielplatz Rellinghauserstraße/ Am Glockenberg (Kategorie B-Spielplatz) in Rellinghausen gibt es seit Mitte Februar 2026 ein neues Spielgerät. Im Zuge des Spielgeräteersatzes wurde auch die Einfassung erneuert. Die Sandspielgeräte-Kombination bietet viele Aufstiegsmöglichkeiten, Sandspielelemente, einen überdachten Spielturm sowie eine Rutsche. Über eine Leiter, Bogenrampe oder eine senkrechte Wand mit Bouldergriffen bzw. -tritten können Kinder den Aufstieg meistern. Für Kleinkinder gibt es Dreieckpodeste. Für das gemeinsame Sandspiel sind drei Sandaufzüge mit Gummieimern, eine Sandschüttbrüstung mit Schüttelschlauch, ein Sandschüttrohr und eine Sandrinne mit Sand- bzw. Wasserrad verfügbar. Unter dem Rutschenturm befindet sich zusätzlich ein kleiner Bereich mit Fensteröffnung und Sitzbank, der für Rollenspiele oder als Rückzugsbereich genutzt werden kann.
Seit Anfang April 2026 verfügt der Spielplatz Oberhauser Straße (Kategorie A-Spielplatz; Altersfokus 0-17 Jahre) in Frintrop über ein neues Spielgerät. Die neue Sandspielgeräte-Kombination bietet sowohl jüngeren als auch älteren Kindern ein vielfältiges Spielangebot. Ein einfacher Rampenaufstieg und eine kleine Rutsche stehen den jüngeren Kindern zur Verfügung. Ältere Kinder können die größere Kastenrutsche sowie den steileren Rampenaufstieg nutzen. Gemeinsam können die Kinder die Spielgeräte-Kombination in seiner labyrinthartigen Form erkunden und sich an verschiedenen Spieltafeln ausprobieren. Zudem gibt es kleine Spielhäuschen für Rollenspiele oder als Rückzugsraum, ein Sandspiel mit Gummieimern, ein Sandrohr und -aufzug sowie Spielplatztelefone.
Auf dem Spielplatz Müller-Breslau-Straße (Kategorie A-Spielplatz; Altersfokus 0-17 Jahre) in Rüttenscheid wurde die Ballspielfläche erneuert. Diese steht seit Anfang April 2026 wieder zur Verfügung. Es wurde eine komplett neue Kunstrasenfläche mit Linierung installiert. Auch der Ballfangzaun wurde erneuert. Fußballspiele auf die großen Tore sind wieder möglich. Für jüngere Kinder gibt es Mini-Tore auf der südlichen Ballspielfeldhälfte.
Seit Anfang März 2026 steht ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz Minnesängerstraße (Kategorie B-Spielplatz; Altersfokus 6-13 Jahre) in Freisenbruch. Über eine Rampe mit Hangelseil gelangen Kinder auf ein Dreieckspodest. Es ist mit einer Hängebrücke verbunden, die beim Überqueren die Balance auf die Probe stellt. Über die Hängebrücke gelangen Kinder zum Rutschenturm. Darunter befindet sich ein Kaufladen. Der Rutschenturm kann außerdem über eine Kletterwand mit bunten Bouldergriffen und -tritten bestiegen werden. Der Abstieg gelingt über die Kastenrutsche oder über die Feuerwehrrutschstange. Diese größere Spielanlage lädt Kinder verschiedenen Alters dazu ein, gemeinsam zu spielen und sich am Balancieren, Rutschen und Klettern auszuprobieren.
Auf dem Spielplatz Antropstraße (Kategorie A-Spielplatz; Altersfokus 0-17 Jahre) in Überruhr-Hinsel wurde ein Spielgerät erneuert. Dieses steht seit Mitte März 2026 zur Verfügung. Auf der Sechsfachschaukel mit Reifensitzen können Kinder gemeinsam schaukeln. Dabei können sie spielerisch ihr Gleichgewicht sowie ihre Koordination trainieren. Das gleichzeitige Schaukeln mit mehreren Kindern stärkt ihr Gemeinschaftsgefühl und sorgt für viel Bewegungsspaß.
Ein neues Spielgerät für ältere Kinder bereichert seit Ende Februar 2026 den Spielplatz Südpark (Kategorie B-Spielplatz; Altersfokus 6-13 Jahre) in Kray. Der neue überdachte Kletterturm bietet verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten: einen Netzaufstieg, eine Holzleiter und eine senkrechte Wand mit Bouldergriffen und -tritten. Nach erfolgreichem Aufstieg geht es mit einer Feuerwehrrutschstange runter. Unter dem Podest bietet ein dreieckiges Liegenetz die Möglichkeit des Rückzugs nach dem Toben oder Klettern.




