Bochum – An den Stationen wird die Landschaftsentwicklung der Oberkarbonzeit vorgestellt, wie sie sich heute anhand der überlieferten Gesteine und ihrer Fossilien rekonstruieren lässt. Dabei werden auch grundlegende Arbeitsmethoden der Geologie erläutert. Ziele sind der Steinbruch „Wartenberg“ in Witten, das Besucherbergwerk „Zeche Nachtigall“ mit seiner Umgebung in Witten-Bommern sowie der „Geologische Garten“ in Bochum. Zwei der besuchten Aufschlüsse wurden als „Nationale Geotope“ ausgezeichnet.
Der Steinbruch Wartenberg ist sonst ausschließlich im Rahmen von Führungen zugänglich. Der Besuch im LWL-Industriemuseum „Zeche Nachtigall“ gibt Einblick in die ursprünglichen Lagerungsverhältnisse der Kohle. Anschaulich wird dort gezeigt, unter welchen Bedingungen Bergleute die Kohle einst vorfanden. Gleichzeitig vermittelt das Museum Wissen über den historischen Steinkohlenbergbau sowie über die Nutzung der Kohle und der begleitenden Gesteine. Im „Geologischen Garten“ in Bochum lässt sich beobachten, dass die kohleführenden Schichten aus der Karbonzeit im Zuge der Gebirgsbildung gefaltet und schräg gestellt wurden. Nachdem dieses Gebirge im Laufe der Zeit wieder abgetragen worden war, drang während der Kreidezeit das Meer in das Gebiet des heutigen Ruhrgebiets vor. Dessen Ablagerungen überdeckten schließlich die gefalteten Karbonschichten. Der Aufschluss verdeutlicht eindrucksvoll die Dimensionen geologischer Zeiträume.
Die Exkursion ist eine Veranstaltung des Ruhr Museums und des GeoPark Ruhrgebiet e. V. in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.
Dauer: 7 Stunden.
Kosten: 8 € (Eintritt Zeche Nachtigall inkl. Besucherbergwerk, Zahlung vor Ort).
Anmeldung bis zum 8.3.2026: schueppel@rvr.ruhr
Treffpunkt: Treffpunkt: Parkplatz Zeche Nachtigall, Nachtigallstraße 25, 58452 Witten
Hinweis: Die Exkursion ist nicht barrierefrei.




