Essen – Bis zum 24. Februar 2026 können interessierte Bürger*innen den Planentwurf einsehen und dazu Hinweise oder Stellungnahmen einreichen. Die Stadt stellt den Entwurf sowohl online über die Plattform Beteiligung.NRW als auch vor Ort zur Verfügung. Für eine persönliche Einsichtnahme steht Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr im Deutschlandhaus, Lindenallee 10, der Raum 508 (5. Etage) zur Verfügung.
Wer den Entwurf vor Ort einsehen möchte, wird gebeten, vorab einen Termin zu vereinbaren. Die Grüne Hauptstadt Agentur (GHA) koordiniert die Terminvergabe. Interessierte werden gebeten, hierzu eine E-Mail an waermeplanung@gha.essen.de zu senden.
Mit der Offenlegung lädt die Stadt Essen alle Bürger*innen ein, sich aktiv an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung und Klimaneutralität der Stadt zu beteiligen.
Zum Hintergrund
Die Kommunale Wärmeplanung stellt eine Pflichtaufgabe für alle Kommunen dar. Diese soll helfen, eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045 realisieren zu können. Hierzu wurde die Kommunale Wärmeplanung als strategisches Planungsinstrument durchgeführt. Diese soll dabei unterstützen geeignete Heizsysteme aufzuzeigen, die für ein jeweiliges Gebäude im Stadtgebiet wahrscheinlich zur Verfügung stehen können. Es gibt keine Verpflichtung ein bestimmtes Heizsystem einzusetzen, wenn eine Heizung erneuert werden muss oder erstmalig eingebaut wird – außer den einzuhaltenden Vorgaben aus dem Gebäudeenergiegesetz. Die Stadt Essen plant, die erarbeitete Wärmeplanung zukünftig regelmäßig anzupassen, um den Beteiligten mehr Orientierung und dadurch mehr Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten.




