Deutsch-Türkische Wirtschaftskonferenz im Essener Rathaus

Als Ergebnis einer langjährigen Verbindung der Stadt Essen mit der türkischen Stadt Zonguldak, fand am Freitag, 16. Februar 2024, die erste Deutsch-Türkische Wirtschaftskonferenz statt.

Essen – Unter dem Titel „Wirtschaft als Motor für städtische Entwicklung“ trafen sich dabei Unternehmen aus Essen und Umgebung mit rund 30 Unternehmen aus der türkischen Region Zonguldak. Im Fokus der Wirtschaftskonferenz standen der Ausbau starker wirtschaftlicher Beziehungen, der Austausch und die Zusammenarbeit deutscher und türkischer Unternehmen.

Bereits am Donnerstag, 15. Februar 2024, lud Oberbürgermeister Thomas Kufen eine 54-köpfige Delegation aus Zonguldak zum Mittagsempfang auf der 22. Etage des Essener Rathauses ein. Die Delegation wurde vertreten durch Vizegouverneur Turgut Subaşı, Professor Ismail Hakkı Özölçer, Rektor der Zonguldak Bülent Ecevit Universität, Metin Demir, Präsident der Industrie- und Handelskammer Zonguldak, Muharrem Coşkun, Präsident der Handwerkskammer sowie Halil Ibrahim Danacı, Buğra Özçelik, Erdem Koltuk, Professor Ahmet Özarslan, Soner Aksakal, Mustafa Ayhan Inanır und Deren Yazıcıoğlu. Zusätzlich waren 28 Unternehmen unterschiedlicher Branchen vertreten. Bei seiner Rede während des Empfangs dankte der türkische Generalkonsul Taylan Özgür Aydın für die Erdbebenhilfe, die die Stadt Essen im vergangenen Jahr nach dem verheerenden Erdbeben geleistet hat.

Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die eigentliche Konferenz am Freitag gemeinsam mit Turgut Subaşı, Vizegouverneur der Provinz Zonguldak. „Ich freue mich, heute Gäste aus Zonguldak zur ersten Deutsch-Türkischen Wirtschaftskonferenz begrüßen zu dürfen. Unsere Städte sind seit einigen Jahren auf verschiedene Weisen verbunden“, begrüßte das Stadtoberhaupt. „Die Stadt Essen und unsere Region haben in der Vergangenheit bewiesen, wie Transformationsprozesse erfolgreich gestaltet werden können. Ich freue mich sehr, dass Essen nicht nur lokal, sondern auch international als gelungenes Beispiel dafür wahrgenommen wird. Eine länderübergreifende Zusammenarbeit, wenn es darum geht, gleiche Herausforderungen zu bewältigen und unsere Regionen zukunftsfest aufzustellen, bringt uns alle nicht nur in den notwendigen Transformationsprozessen weiter. Es können sich auch viele Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten für unsere Unternehmen ergeben. Wir freuen uns, als Impulsgeber zum Gelingen des Strukturwandels in Zonguldak beitragen zu können, genauso wie wir umgekehrt auf dortige Impulse setzen. Denn nicht zuletzt unsere Unternehmen, unsere Wirtschaft wirken als Motor für die Entwicklung unserer Städte. Viel Erfolg auf der ersten Deutsch-Türkischen Wirtschaftskonferenz!“

Verlauf der Wirtschaftskonferenz

Die Deutsch-Türkische Wirtschaftskonferenz fand zweisprachig statt. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung, hielt Prof. Dr. Halit Ünver, Professor für Technologie- und Innovationsmanagement an der FOM, einen Vortrag zum Thema „Klima, Kultur und Kooperation – Städte, Unternehmen und Zivilgesellschaft im Spannungsfeld zwischen globalen Entwicklungen und lokalen Herausforderungen“. Zudem gab es Podiumsdiskussion unter dem Titel „Synergien durch Wirtschaft – das große Potenzial der länderübergreifenden Zusammenarbeit“. Daran nahmen Timur Kurt, NRW.Global Business, Mustafa Ayhan İnanir, Westl. Schwarzmeerentwicklungsagentur Bakka, Ekmekci Konuk, türkische Handelsattachée, Generalkonsulat Düsseldorf, sowie Ogün Kemaloglu, COO und Mitglied der Geschäftsführung von Aurora, teil. Die IHK zu Essen und die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG) waren ebenfalls unter den Gästen. Unterstützt wurde die Konferenz außerdem von der Mercator Stiftung.

Neben den 28 Unternehmen aus der Provinz Zonguldak haben 50 Unternehmen aus der Metropole Ruhr teilgenommen. In Unternehmens-Matchings haben sich die Betriebe und Organisationen besser kennengelernt und konnten erste Netzwerke bilden. IT und Energie waren besonders begehrte Themen, genauso wie der Austausch über die Zusammenarbeit im Rahmen der auf beiden Seiten bestehenden Geoparks.

Zum Abschluss waren sich alle Anwesenden einig darüber, dass der erste Auftakt sehr gelungen war und die Zusammenarbeit zwischen Essen und Zonguldak weiterhin verstetigt werden sollte.

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