Düsseldorf – Über die Entstehungsgeschichte des Heine-Porträts von Isidor Popper sowie über die Familie Popper berichtet Prof. Dr. Paul Enck in einem Vortrag zum Tag der Provenienzforschung, Donnerstag, 9. April 2026, um 19 Uhr im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14.
Prof. Dr. Paul Encks Recherche zum Heine-Porträt von Isidor Popper begann als Suche nach der Herkunft einer jüdischen Familie: Die Nachkommen von Martin Popper und seiner Frau Paula, die 1942 von Berlin nach Theresienstadt deportiert und dort ermordet wurden, hatten ihn kontaktiert. Bei dieser Suche tauchte neben dem Großvater, Julius Popper (1822-1884), einem jüdischen Prediger, auch dessen Bruder Isidor Popper (1816-1884) auf, von dem die Familie wusste, dass er ein berühmtes Heine-Porträt gemalt hatte.
Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldungen-hhi@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211-8995571 ist erforderlich. Eine Veranstaltung der Heinrich-Heine-Gesellschaft.




