Düsseldorf – Die Spenden nahmen Gabriele van den Burg (Froschkönige) und Kevin Fladung (SleepIn) in den Räumen der Froschkönige an der Bruchstraße entgegen. „Kinder und Jugendliche, die schwerer ins Leben starten als andere, brauchen Menschen, die an sie glauben und sie unterstützen. Nur so haben sie echte Chancen“, sagt Dennis Vobis, Präsident des Narrencollegiums. „Die kommende Generation geht uns alle an. Dafür muss sich die ganze Stadtgesellschaft einsetzen, nicht nur die Einrichtungen, die jeden Tag damit zu tun haben.“
Bei den Froschkönigen fließt die Spende in die Winteraktion „Warm durch den Winter“. Über Patenschaften erhalten Kinder aus armen Familien warme Schuhe und Kleidung für Herbst und Winter. „Viele Familien und ihre Kinder kommen bei Kälte in viel zu dünnen Sachen zu uns. Mit dieser Spende können wir weitere Kinder warm durch den Winter bringen“, sagt Gabriele van den Burg.
Das SleepIn bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 21 Jahren einen Schlafplatz, die sonst auf der Straße stehen würden. Ein großer laufender Posten ist dort neue Unterwäsche. „Gebrauchte Kleidung nehmen die Jugendlichen an, gebrauchte Unterwäsche will verständlicherweise niemand tragen“, sagt Kevin Fladung. „Und in der Adventszeit wollen wir mit ihnen über den Weihnachtsmarkt gehen. Einfach einen schönen Tag haben, wie andere in ihrem Alter auch. Gerade dafür benötigen wir immer Zuwendungen.“
Aus der gemeinsamen Übergabe ist mehr entstanden als zwei Schecks: Die beiden Einrichtungen haben vereinbart, künftig in Kontakt zu bleiben. Die Froschkönige machen ältere Jugendliche, die Unterstützung brauchen könnten, auf das SleepIn aufmerksam und vermitteln den Kontakt. Auch beim Kauf von Kleidung wollen sich beide abstimmen. „Dass sich zwei Einrichtungen bei unserer Spendenübergabe kennenlernen und direkt Pläne schmieden, freut uns fast mehr als die Spende selbst“, so Vobis. „Und es zeigt: Wer hilft, bewegt oft mehr als den Betrag auf dem Scheck. Wir würden uns freuen, wenn andere Vereine, Unternehmen und Privatleute in Düsseldorf dem Beispiel folgen. Beide Einrichtungen freuen sich über jede Unterstützung.“




