Düsseldorf – Durch die Brände wurde niemand verletzt, zwei Menschen konnten in ihre Wohnungen nicht zurückkehren und kommen bei Freunden und Bekannten unter. Die letzten Einsatzkräfte kehrten erst um kurz nach 7:00 Uhr zu ihren Wachen zurück.
Donnerstagabend um 18.47 Uhr wurde der Feuerwehr Düsseldorf ein Zimmerbrand an der Neanderstraße gemeldet. Zunächst waren die Ausmaße des Feuers und ob sich noch Menschen in der Wohnung befinden, unklar. Daher alarmierte der Disponent der Feuerwehrleitstelle vorsorglich mehrere Einheiten der Feuerwehr, des städtischen Rettungsdienstes und den Führungsdienst der Feuerwehr in den Stadtteil Flingern Nord. Bereits sieben Minuten später gaben die Feuerwehrleute Entwarnung: Es brannte lediglich ein Holzbrett auf dem Herd! Die Wohnung war leicht verraucht. Notfallsanitäter betreuten vorsorglich die Bewohnerin. Diese war unverletzt und konnte nach Einsatzende in ihre Wohnung zurückkehren. Gut 30 Minuten nach Alarmierung konnten die Einsatzkräfte bereits zu ihren Wachen heimkehren.
Um kurz nach Mitternacht kam es in Pempelfort zum nächsten Brandeinsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf. Hier konnte ebenfalls schnell Entwarnung gegeben werden. In einer Wohnung an der Schwerinstraße kam es zu angebranntem Essen. Mittels Hochleistungslüftern befreiten die Einsatzkräfte die Wohnung vom Rauch. Die 30-jährige Mieterin blieb unverletzt. Um 0.45 Uhr kehrten die etwa 15 Feuerwehrleute zu ihrem Standort zurück.
Während der Einsatz der Feuerwehr im Pempelfort noch lief, kam es gegen 0.30 Uhr im Düsseldorfer Stadtteil Hassels zu einem schwerwiegenden Brandereignis auf einem Balkon im 5. Obergeschoss. An der Straße „Am Schönekamp“ drohten die Flammen auf die angrenzende Wohnung überzugreifen. Da zu diesem frühen Zeitpunkt noch unklar war, ob sich Menschen in der Wohnung befanden, leitete der Einsatzleiter umgehend eine Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Die Feuerwehrleute verschafften sich Zutritt zur Wohnung, löschten die Flammen schnell und konnten keine Personen vorfinden. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der Mieter noch nicht heimgekehrt war. Da durch den Brand bereits Fensterscheiben der betroffenen Wohnung geborsten waren, musste die Feuerwehr die Wohnung mittels Hochleistungslüfter vom giftigen Brandrauch befreien. Vorsorglich kontrollierte die Feuerwehr die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus auf eine Ausbreitung von Feuer und Rauch – eine Ausbreitung wurde nicht festgestellt. Aktuell ist die betroffene Wohnung nicht mehr bewohnbar und der Mieter kommt zunächst bei Freunden unter. Nach gut 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Die Brandursachenermittlung hat die Polizei übernommen.
Der letzte Einsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf in dieser Nacht ereignete sich am frühen Freitagmorgen um 6.19 Uhr an der Cantadorstraße in Stadtmitte. Hier kam es im Bereich einer Küche im 1. Obergeschoss zu einem Brand. Die Bewohnerin verhielt sich dabei vorbildlich. Sie schloss die Türen, begab sich ins Freie, alarmierte die Feuerwehr und wartete deren Eintreffen vor dem Gebäude ab. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen rasch, sodass der Einsatzleiter nur wenige Minuten nach Eintreffen an der Einsatzstelle die Meldung „Feuer unter Kontrolle“ an die Leitstelle der Feuerwehr meldete. Im Anschluss daran schlossen sich noch kleinere Nachlösch- und Lüftungsarbeiten an. Die Mieterin wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst der Landeshauptstadt gesichtet. Sie war unverletzt, ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich. Nach Abschluss aller Arbeiten stand fest: Dass die Wohnung zurzeit nicht mehr bewohnbar ist. Die Mieterin kommt für diese Zeit bei Bekannten unter. Zur Ermittlung der Brandursache hat die Polizei Düsseldorf ihre Arbeit aufgenommen. Die letzten der knapp 20 Einsatzkräfte kehrten um 7.15 Uhr zu ihrem Standort zurück.




