Düsseldorf – Als Gäste begrüßte der Heimatverein den ehemaligen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sowie Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei NRW.
In einem pointierten Impulsvortrag warb Steinbrück für die Bewerbung der Region und begeisterte die Zuhörer im Saal. „Wir können Olympia!“, rief er den anwesenden Jonges zu und betonte die besonderen Voraussetzungen der Rhein-Ruhr-Region: moderne Sportstätten, kurze Wege und eine große internationale Strahlkraft. Nordrhein-Westfalen sei das Sportland Nummer eins, mit Köln als geplantem Standort des Olympischen Dorfs und Düsseldorf als wichtigem Teil einer kompakten Austragungsregion. Mit einem großen internationalen Einzugsgebiet und Millionen potenzieller Besucher sowie bis zu 14 Millionen zu verkaufender Tickets verfüge die Region über eine enorme Reichweite.Düsseldorf spiele dabei als Teil der Region eine wichtige Rolle.
Gemeinsam mit Bernhard Schwank machte Steinbrück deutlich, welche Chancen die Spiele für Wirtschaft und Gesellschaft bieten. Millionen Besucher, internationale Aufmerksamkeit und nachhaltige Impulse für Infrastruktur und Tourismus seien zu erwarten. Zugleich könne ein solches Ereignis neue Zuversicht in einer Zeit schaffen, die vielerorts von Skepsis geprägt sei.
In Düsseldorf wird im Rahmen eines Ratsbürgerentscheids über eine Beteiligung der Stadt an der Bewerbung entschieden. Die Abstimmung findet am 19. April 2026 statt. Vor diesem Hintergrund appellierte Steinbrück eindringlich an die Unterstützung für die Bewerbung: Es sei an der Zeit, die Olympischen Spiele in Nordrhein-Westfalen auszurichten.
Auch die Düsseldorfer Jonges positionieren sich klar für die Bewerbung. Baas Dr. Reinhold Hahlhege betonte die Bedeutung eines solchen Großereignisses für die Region: „Unsere Stadt und unsere Heimat der Welt näher zu bringen und zu zeigen, wie wir unsere Werte verstehen – das ist eine große Chance für Düsseldorf und die gesamte Rhein-Ruhr-Region.“




