Düsseldorf – Die Fällarbeiten sind notwendig und Ergebnis der städtischen Baumkontrollen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Sie beginnen Anfang März. Vorab werden die Bäume auf besetzte Bruthöhlen und Nester untersucht.
Unter den 123 Bäumen sind 55 Straßenbäume und 68 in Grünanlagen. 21 Bäume sind bereits abgestorben, weitere 34 absterbend. Vor Beginn der Fällungen informiert die Verwaltung Anwohner und Passanten mit Informationsbanderolen an den betroffenen Bäumen. Darüber hinaus kommuniziert die Stadt Baumfällungen im Vorfeld jeweils über Düsseldorf Maps unter maps.duesseldorf.de in der Themenkategorie Baumbestand und informiert die jeweilige Bezirksvertretung.
Betroffen sind unter anderem acht Bäume auf dem Südfriedhof. Von ihnen sind drei Bäume absterbend und drei weitere Bäume von Baumpilzen befallen. Die übrigen zwei Bäume weisen einen eingerissenen Zwiesel auf.
Acht Bäume müssen außerdem an der Dreherstraße gefällt werden. Von ihnen ist ein Baum absterbend, einer mit der Rußrindenkrankheit, einer von holzzersetzenden Käfern und ein weiterer Baum vom Lackporling befallen. Die übrigen vier Bäume sind von Fäule betroffen und deshalb nicht mehr standsicher.
An der Arnheimer Straße werden drei absterbende Bäume gefällt. Vier weitere muss die Stadt wegen Pilzbefalls fällen. Auf dem Friedhof Hassels entnimmt die Stadt sechs Bäume – davon ist einer absterbend, zwei sind bereits abgestorben, einer von der Rußrindenkrankheit und zwei Bäume von weiteren holzzersetzenden Pilzen befallen.
Darüber hinaus muss am Fleher Knoten, entlang der Münchener Straße und der A46, eine Baumgruppe mit unterschiedlichen Baumarten zur Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht bearbeitet werden. Einzelne Bäume müssen hier gefällt werden.
Ziel der Stadt ist es, möglichst viele der Standorte erneut zu bepflanzen. Für die Nachpflanzung der Straßenbäume veranlasst die Verwaltung sogenannte Umlaufverfahren. Dabei prüfen unter anderem die Netzgesellschaft, der Stadtentwässerungsbetrieb und die Telekom die nahegelegenen Leitungstrassen und ihren Abstand zum Baumstandort. Ebenso sind notwendige Abstände zu den Verkehrsanlagen sowie brandschutztechnische Belange zu beachten.
Rund 1.500 Bäume sollen weiterhin jährlich gepflanzt werden
Seit 2020 sind die Pflanzungen mit rund 1.500 Bäumen jährlich auf einem hohen Niveau. Trotz zusätzlicher Herausforderungen – wie laufender Kampfmittelabfragen – hält die Stadt an ihrem Ziel fest, auch in dieser Pflanzsaison 1.500 Bäume zu pflanzen.
Dazu gehören 400 Nachpflanzungen von Straßenbäumen, 120 Pflanzungen im Rahmen des Stadtbaumkonzeptes, 220 Bäume in Parkanlagen, 225 Bäume auf Privatgrundstücken im Rahmen der Aktion „Dein Baum“ und 60 Bäume, die im Rahmen von Bauprojekten ihren Platz finden werden. Zudem sind 50 Schattenbäume auf Kinderspielplätzen vorgesehen, 325 Bäume auf Friedhöfen und 100 Bäume im Umfeld von Sportanlagen. Hinzu kommen rund 20.000 Setzlinge im Stadtwald.




