Düsseldorf geht für Demokratie auf die Straße

Das Bündnis "Düsseldorf stellt sich quer" ruft zu einem vielfältigen und breiten Protest am Samstag, 27. Januar 2024, in Düsseldorf auf.

Düsseldorf – Mit der Großdemo soll ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Hass und für die Demokratie gesetzt werden. Auch viele Düsseldorfer Vereine und Institutionen haben sich dem Aufruf angeschlossen und rufen auf Social Media dazu auf, an der Demonstration teilzunehmen. Sowohl Fortuna Düsseldorf, die Düsseldorfer EG, Borussia Düsseldorf und Rhein Fire, sowie die Deutsche Oper am Rhein, das Comitee Düsseldorfer Carneval und viele weitere haben sich beteiligt.

Kundgebung auf die Rheinwiesen verlegt

Ursprünglich war geplant, dass die Demonstration um 12:00 Uhr vom DGB-Haus zum Johannes-Rau-Platz zieht. Nach der Demonstration sollte eine Kundgebung auf dem Johannes-Rau-Platz stattfinden. Das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ musste die angemeldete Teilnehmerzahl jedoch auf 30.000 zu erhöhen, da der Andrang höher als erwartet war. Aufgrund der nun erwarteten größeren Anzahl an Demonstrierenden ist der Johannes-Rau-Platz zu klein, weshalb die Kundgebung auf die Oberkassler Rheinwiesen verlegt wird.

Oberbürgermeister Stephan Keller, der Mieterbund und das Düsseldorfer Prinzenpaar sollen zu Wort kommen. Weiterhin soll die Deutsche Oper am Rhein dabei sein, ebenso wie ein weiterer, bisher unbekannter kultureller Act.

Polizei erwartet starke Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt

Am Samstag erwartet die Polizei Düsseldorf ab den Mittagsstunden aufgrund des umfangreichen Demonstrationsgeschehens größere Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt. Es muss während des gesamten Aufzugs mit stärkeren Verkehrsbeeinträchtigungen, sowohl für den Individualverkehr als auch für den ÖPNV, gerechnet werden.

Der Polizeiführer Thorsten Fleiß sagt dazu: „Die Düsseldorfer Polizei wird die Sperrungen und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen auf ein unumgängliches Maß beschränken. Wir werden aber die Versammlungsfreiheit schützen und alles dafür tun, dass auch mehrere tausend Menschen ihr Ziel sicher erreichen.“

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