Düsseldorf – Sie wird am Donnerstag, 12. November 2026, 19:00 Uhr, im Atelier am Eck, Himmelgeister Straße 107 E, eröffnet. Bis zum 22. November 2026 kann sie dann zu den Öffnungszeiten des Ateliers donnerstags und freitags, 15:00 bis 20:00 Uhr, sowie samstags und sonntags, 14:00 bis 18:00 Uhr, besichtigt werden.
Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit sind vertraute Alltagsgegenstände, deren Form und Material Frederic Bahr so verändert, dass ihre ursprüngliche Funktion aufgehoben wird. Das Vertraute bleibt dabei unterschwellig präsent, entzieht sich jedoch einer eindeutigen Zuordnung. Zwischen Wiedererkennen und Irritation eröffnen die Skulpturen einen Raum für Fragen, Assoziationen und individuelle Deutungen.
Ihre Oberflächen und Formen erinnern an bekannte Materialien und Gegenstände, die eine unmittelbare haptische Anziehungskraft entfalten. Feine Texturen und präzise ausgearbeitete Details regen dazu an, die Objekte gedanklich zu ertasten und ihre Materialität imaginativ zu erfahren. Die Betrachtenden werden so nicht nur zu Beobachtenden, sondern selbst zu einem aktiven Teil der künstlerischen Inszenierung.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Architektur des Ausstellungsraums, welche die Positionierung, Form und Dimension der Skulpturen maßgeblich beeinflusst. Im Wechselspiel zwischen den Werken, dem Raum und den Betrachtenden entsteht eine räumliche Erfahrung, in der sich die einzelnen Elemente wechselseitig bedingen und zu einem zusammenhängenden Gefüge verbinden.
Die Ausstellung findet im Rahmen des Künstleraustauschprogramms der Landeshauptstadt Düsseldorf statt. Der Düsseldorfer Künstler Fredric Bahr war 2025 Stipendiat in unserer Partnerstadt Palermo.




