Arnsberg – Ob betrügerische E-Mails, Schockanrufe oder gefälschte Internetseiten – die Methoden von Online-Betrug werden immer raffinierter. Damit, wie man Täter entlarven kann, beschäftigt sich die nächste Online-Sprechstunde 60+ am Donnerstag, 12. März 2026, von 10:00 bis 11:00 Uhr im Stadtlabor freiRAUM.
„Im Internet weiß niemand, dass Du ein Hund bist.“ Mit diesem berühmten Cartoon-Satz machte der US-amerikanische Zeichner Peter Steiner bereits 1993 darauf aufmerksam, dass man im Netz nie sicher sein kann, wer sich auf der anderen Seite wirklich verbirgt. Was damals visionär klang, ist heute aktueller denn je. Der rasante Fortschritt digitaler Technologien eröffnet auch Kriminellen immer neue Möglichkeiten.
Bei der nächsten Online-Sprechstunde 60+ erklärt Kriminalhauptkommissarin Stefanie Lösing vom Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) die psychologischen Tricks der Täter, stellt aktuelle Betrugsmaschen vor und zeigt anschaulich, wie man sich wirksam schützen kann. Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte SHS-Regel: Stoppen – Hinterfragen – Schützen.
Die Teilnehmenden erfahren, wie wichtig es ist, in verdächtigen Situationen innezuhalten, Informationen kritisch zu prüfen und konsequent Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Im Anschluss besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen einzubringen.
Die Veranstaltung findet hybrid statt. Interessierte können die Fragerunde entweder vor Ort im Arnsberger Stadtlabor „freiRAUM“ (Königstraße 24, 59821 Arnsberg) verfolgen oder online teilnehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Lars Dünnebacke per E-Mail an freiraum@arnsberg.de oder telefonisch unter 02932 201-1343.




