Kunstobjekt „Magdeburger Halbkugeln“ wird neugestaltet

Die Magdeburger Halbkugeln an der Georg-Eckert-Straße, ein Geschenk der Stadt Magdeburg anlässlich des 15-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums im Jahr 2002, sind gestern vorübergehend abgebaut worden.

Braunschweig – Die farbliche Gestaltung des Kunstobjekts ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. Die Halbkugeln waren seinerzeit von der Jugendkunstschule Magdeburg und der Braunschweiger Jugendkunstschule buntich gemeinsam künstlerisch gestaltet worden. Beide Institutionen planen nun, unterstützt von den Partnerstädten, erneut zu kooperieren. Die Jugendkunstschule buntich soll den Braunschweiger Löwen auf der einen, die Jugendkunstschule Magdeburg das Motiv der Magdeburger Jungfrau auf der anderen Halbkugel gestalten. Zuvor werden beide Teile überarbeitet und grundiert. Vor der Umsetzung werden zunächst mehrere Entwürfe angefertigt, über welche die Bürgerschaft der jeweiligen Partnerstadt online abstimmen kann. Wenn die Abstimmung startet, wird die Stadtverwaltung dies mitteilen.

Die „Magdeburger Halbkugeln“ am Rande des Magniviertels erinnern an Otto von Guericke (1602 bis 1686) und sein spektakuläres Experiment aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Der Magdeburger Wissenschaftler und Bürgermeister demonstrierte damit die Existenz der Erdatmosphäre und des Luftdrucks.

 

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