Hanau – Die imposanten Bäume tragen in diesem Jahr die Namen „Goldmarie“ und „Frau Holle“, eine Hommage an das Märchen der Brüder Grimm, das auf dem Spielplan der kommenden Spielzeit der Brüder Grimm Festspiele Hanau steht. Insgesamt 27 große und 227 kleinere Weihnachtsbäume schmücken in den nächsten Tagen und Wochen das Stadtgebiet.
Die beiden größten Weihnachtsbäume bilden erneut den Blickfang vor dem Neustädter Rathaus. Mit einer Höhe von jeweils rund 16 Metern sind sie die eindrucksvollsten Exemplare der diesjährigen Weihnachtsdekoration. Sie stammen wie die weiteren großen Bäume von der Firma Fritzges Weihnachtsbäume aus dem Vogelsberg und wurden nach Hanau transportiert und vor Ort aufgestellt.
„Hanau ist als Geburtsstadt der Brüder Grimm eng mit Märchen verbunden. Dass unsere beiden größten Weihnachtsbäume in diesem Jahr ‚Goldmarie‘ und ‚Frau Holle‘ heißen, passt deshalb wunderbar zu unserer Stadt und macht zugleich Lust auf die kommende Spielzeit der Brüder Grimm Festspiele“, sagt Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri. „Mit den vielen Weihnachtsbäumen und der festlichen Beleuchtung schaffen wir eine besondere Atmosphäre in der Innenstadt und in unseren Stadtteilen. Ich freue mich, dass so viele Menschen dazu beitragen, Hanau in der Adventszeit zum Leuchten zu bringen.“
Auch in den Stadtteilen wächst die Vorfreude auf Weihnachten: Insgesamt 27 große Tannenbäume mit einer Höhe von etwa acht Metern werden an zentralen und traditionellen Standorten aufgestellt, unter anderem in der Alten Rathausstraße in Mittelbuchen, auf dem Beethovenplatz in Nordwest, auf dem Kurt-Schumacher-Platz in Kesselstadt, dem Ulanenplatz im Lamboy, Vor der Pulvermühle in Wolfgang, auf dem Großauheimer Rochusplatz, in der Sudetendeutschen Straße in Klein-Auheim und auf dem Kardinal-Volk-Platz in Steinheim.
Dazu kommen 227 kleinere Weihnachtsbäume der Firma Heil aus Sinntal mit einer Höhe von bis zu drei Metern, die unter anderem öffentliche Plätze, Einrichtungen und weitere Bereiche im Stadtgebiet schmücken. Sie werden am Montag, 9. November, auf dem Betriebshof des städtischen Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service (HIS) angeliefert und anschließend von den HIS-Kolonnen zu ihren Standorten gebracht.
Weihnachtsmarkt öffnet am 23. November
Ab Donnerstag, 5. November, erhalten die großen Weihnachtsbäume auf dem Marktplatz ihren festlichen Schmuck. Erste weihnachtliche Akzente sind bereits im Stadtbild zu entdecken: An zahlreichen Laternen hängt schon der erste Weihnachtsschmuck, der die Bürgerinnen und Bürger auf die Adventszeit einstimmt.
Ein weiterer Höhepunkt steht mit dem märchenhaften Weihnachtsmarkt bevor: Am Montag, 23. November, öffnen die Buden auf dem Hanauer Marktplatz erstmals für Besucherinnen und Besucher. Damit die Vorbereitungen und der Aufbau des Weihnachtsmarktes Platz finden, zieht der Wochenmarkt vorübergehend auf den Freiheitsplatz um. Von Samstag, 14. November, bis einschließlich Mittwoch, 23. Dezember, sind die Marktstände dort wie gewohnt mittwochs und samstags von 7 bis 14 Uhr zu finden.
„Es ist jedes Jahr aufs Neue schön zu sehen, wie in Hanau Schritt für Schritt eine weihnachtliche Kulisse entsteht, die Tradition, Märchen und städtisches Leben miteinander verbindet, vom Marktplatz über die Innenstadt bis in die Stadtteile“, sagt Stadtrat Andreas Jäger. „Mein Dank gilt allen Beteiligten, die das jedes Jahr wieder möglich machen.“




