Der neue Ford Mustang und Mustang Dark Horse

Die Sportwagen-Ikone schlägt das nächste Kapitel ihrer Geschichte auf: Kunden in Europa können jetzt den neuen Ford Mustang bestellen.

Köln – Der meistverkaufte Sportwagen der Welt überzeugt in seiner jüngsten Auflage durch herausragende Fahrleistungen, ein hochmodernes Digital-Cockpit und einen weiterentwickelten V8-Motor. Mit seinem aufgefrischten, kantigereren Design spricht er die nächste Fan-Generation an und steht wieder als Fastback sowie in der Convertible genannten Cabrio-Ausführung zur Wahl. Der Mustang GT leistet fortan 328 kW (446 PS) und entwickelt ein kraftvolles Drehmoment von 540 Newtonmeter. Im Performance-Topmodell Mustang Dark Horse stehen sogar 333 kW (453 PS) bereit. Ford bietet den neuen Mustang GT in Deutschland ab 59.900 Euro an. Er besitzt bereits ab Werk ein spezielles Performance-Paket, das neben 19-Zoll-Leichtmetallfelgen und entsprechend großen Bremsen auch ein Sperrdifferenzial, einen aktiven Klappenauspuff und vieles mehr umfasst.

2024 feiert der Mustang sein 60stes Produktionsjubiläum. In diesen sechs Jahrzehnten verkaufte sich das berühmte „Muscle Car“ rund zehn Millionen Mal und trat dabei in unzähligen Kino- und Fernsehfilmen, Musikvideos und Videospielen auf. Zugleich stieg der Mustang zum meist gelikten Fahrzeug der Welt auf Facebook auf.

„Der neue Mustang verkörpert alles, was unsere Kunden von einer unbestrittenen Automobil-Ikone erwarten – und mehr. Seine vernetzten Technologien ergänzen sich ideal mit überzeugenden Performance-Merkmalen. Mit seinen optimierten Fahrleistungen wird er eine völlig neue Generation von Autofahrern begeistern“, erklärt Jon Williams, Geschäftsführer von Ford Blue Europa.

Spektakuläre und athletische Fahrleistungen

Zahlreiche Modifikationen, neue Software-Lösungen und umfangreiche Verbesserungen heben die sprichwörtlich starken Fahrleistungen des neuen Ford Mustang auf ein nochmals höheres Niveau. Dies betrifft auch den 5,0 Liter großen V8 der vierten Generation. Er verfügt im Mustang GT beispielsweise über ein neues Ansaugsystem mit zwei Lufteinlässen und zwei Drosselklappen. Diese Auslegung minimiert Ansaugverluste und ermöglicht wegen des größeren Luftdurchsatzes eine höhere Motorleistung. Bei niedrigen Drehzahlen öffnet lediglich eine einzelne Drosselklappe, was die Kraftstoffeffizienz verbessert. Dreht der V8 höher, öffnet synchron die zweite Drosselklappe und maximiert auf diese Weise die Leistungsentwicklung. Nach vergleichbarem Prinzip arbeiten auch die Hochdruck-Direkt- und Niederdruck-Kanaleinspritzung zusammen – sie stellen viel Durchzugskraft im unteren Tourenbereich sowie eine größere Spitzenleistung bei hohen Drehzahlen bereit.

In dem 5,0-Liter-Aggregat kommt eine Kurbelwelle aus Schmiedestahl zum Einsatz. Dank ihrer Polymerbeschichtung mindert sie die Reibung und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer. Sintergeschmiedete Pleuelstangen sorgen für eine kraftvolle Leistungsentwicklung auch bei hohen Drehzahlen. Die ebenfalls neu gestalteten Nockenwellen der Ein- und Auslassseite betätigen Ventile mit großem Durchmesser. Dabei gewährleistet die variable Nockenwellensteuerung Ti-VCT eine breite Leistungsverteilung über alle Drehzahlbereich hinweg.

Bis zu sechs Fahrmodi optimieren die fahrdynamischen Qualitäten des neuen Ford Mustang für unterschiedliche Szenarien. Zur Wahl stehen die Programme Normal, Sport, Rutschig, Drag Strip und Rennstrecke sowie eine personalisierbare Einstellung. Mit ihr kann der Fahrer den Charakter des Mustang nach seinen Vorstellungen abstimmen. Die hochauflösende Grafik des digitalen Kombiinstruments zeigt den gewählten Modus an und stellt die individuellen Funktionen lebendig dar.

Dank der optimierten Aufhängungsgeometrie zeigt sich das Fahrwerk unter Last noch verwindungssteifer und vermindert so die Untersteuer-Tendenz. Das Ergebnis: ein noch präziseres Fahrverhalten, das auch von der direkteren Lenkübersetzung profitiert.

Ford stattet den Mustang GT wahlweise mit einer 10-Gang-Automatik oder einem 6-Gang-Schaltgetriebe aus. Letzteres sorgt beim manuellen Herunterschalten per Drehzahlanpassung für sanfte Gangwechsel. Dies ermöglicht eine besonders präzise Fahrweise. Optional steht auch die Flat-Shift-Funktion zur Wahl. Mit ihr kann der Fahrer heraufschalten, ohne den Fuß vom Gaspedal zu nehmen – so gelangt die Motorleistung quasi ohne Zugkraftunterbrechung an die Antriebsräder.

Das serienmäßige Performance-Paket umfasst 19 Zoll große Leichtmetallfelgen und ein Sperrdifferenzial, 19-Zoll-Bremssättel von Brembo und einen aktiven Klappenauspuff, der seinen Klang auf die jeweilige Fahrsituation abstimmt. Auf Wunsch steht auch das MagneRide-Fahrwerk zur Wahl. Es erfasst die aktuellen Straßenbedingungen mit tausend Messungen pro Sekunden und passt die Zug- und Druckstufe der Dämpfer durch die elektronisch geregelte Zufuhr einer Flüssigkeit entsprechend an.

Umfassend digitale Erfahrung mit personalisierbarer Cockpit-Konfiguration

Im Innenraum der siebten Mustang-Generation steht das technologisch ausgefeilte und konsequent auf den Fahrer ausgerichtete Cockpit im Mittelpunkt. Mit seiner Gestaltung schlägt es gekonnt die Brücke vom klassischen Interieur des „Pony-Cars“ zu hochmodernen Hightech-Merkmalen.

Der traditionelle Armaturenträger mit den leicht erhöhten „Augenbrauen“ auf Fahrer- und Beifahrerseite ist einer fließenden, glas-verkleideten und offen gestalteten Einheit gewichen. Sie bietet dem Fahrer eine aufgeräumte und ansprechende Umgebung. Das neue, an der Unterseite abgeflachte Lenkrad weist einen kräftigeren Kranz auf, der dem Fahrer ein noch besseres Griffgefühl vermittelt. Dahinter blickt er auf ein digitales, 12,4 Zoll breites Kombiinstrument, das er durch unterschiedliche Designs und die neuen Grafiken der Fahrmodi individuell nach seinem Geschmack konfigurieren kann.

Das digitale Kombiinstrument geht nahtlos in den zentralen Touchscreen des Kommunikations- und Informationssystems Ford SYNC 4 über. Es präsentiert sich mit nahezu verdoppelter Rechnergeschwindigkeit nun noch leistungsfähiger. Sein 13,2 Zoll große Display befindet sich hinter derselben Glasabdeckung wie das Kombiinstrument und neigt sich dem Fahrer entgegen. Die ergonomische Positionierung dieser Bildschirme vermittelt visuelle Informationen auf klare Weise und erleichtert das mühelose Erreichen der digitalen Bedienelemente.

Beim Start erscheinen das Kombiinstrument und die Innenraumbeleuchtung des neuen Mustang in Kupfertönen und dunklen Farben – eine ähnliche Auslegung wie beim batterieelektrischen SUV-Modell Mustang Mach-E. Eine animierte Begrüßungssequenz und Mustang-typische Startbildschirme heißen den Fahrer willkommen, wenn er sich dem Sportwagen nähert. Das Erscheinungsbild des Kombiinstruments und der Innenraumbeleuchtung lässt sich individuell anpassen.

Je nach Fahrmodus erscheint im Cockpit eine Visualisierung des Mustangs. Sie basiert auf der 3D-Software von Unreal Engine. Diese von Computerspielen abgeleitete Funktion erzeugt Renderings in Echtzeit. Über den Touchscreen lassen sich die Einstellungen anpassen. Dabei kann die Abbildung des Fahrzeugs per Wischbewegung über die Grafik gedreht und eine 360-Grad-Ansicht erzeugt werden.

Die Ledersitze des neuen Ford Mustang weisen eine neuartige Oberflächen-Prägung auf. Sie ziert auch die Soft-Touch-Kunststoffe auf dem Instrumententräger, die Türverkleidungen und das Volllederlenkrad. Dessen farbige Akzentnähte zeichnen die höheren Ausstattungsversionen ebenso aus wie ein spezielles Perforationsmuster in der Mittelkonsole. Hierzu passend besitzen die Sicherheitsgurte asymmetrische Akzentstreifen.

Die physischen Bedienelemente für Klima und andere Funktionen hat Ford durch Softbuttons auf dem Touchscreen ersetzt. So entstand in der Mittelkonsole zusätzlicher Platz für persönliche Gegenstände und eine Ladeschale für Smartphones, die sich via Apple CarPlay und Android Auto ebenfalls kabellos mit dem aktuellen Ford SYNC 4-System koppeln lassen. Fahrer mit einem Faible für Abstecher auf die Rundstrecke können Action-Kameras oder Datenaufzeichnungsgeräte in die praktischen USB-Anschlüsse im Dachhimmel einstecken – so baumeln keine Anschlusskabel quer übers Cockpit.

Auf Wunsch sorgt ein B&O Soundsystem mit zwölf Lautsprechern plus Subwoofer für kristallklaren Sound. Platzierung und Kalibrierung der Boxen sind speziell auf den Mustang abgestimmt, die Bedienung des Audiosystems erfolgt über ein eigenes Menü von SYNC 4.

Natürlich kommt auch der neue Mustang in den Genuss der kabellosen Ford Software Updates. Mit ihnen kann der Hersteller den Sportwagen schrittweise und ohne Werkstattaufenthalt weiter optimieren.

Geschärftes, aufmerksamkeitsintensives Design mit zeitlosen Mustang-Details

Der neue Ford Mustang kombiniert eine markante Formensprache mit Designzitaten aus der einzigartigen Modellgeschichte dieses „Muscle-Cars“. Im Ergebnis begeistert die jüngste Generation der amerikanischen Sportwagen-Ikone durch eine unverwechselbare Präsenz, die eine größere Zielgruppe als jemals zuvor anspricht. Die dreigeteilte Motorhaube – eines der typischen Gestaltungselemente des Mustang – zieht sich jetzt tiefer bis in den Kühlergrill hinunter. In Kombination mit den neuen LED-Scheinwerfern sorgt sie für eine nochmals eindrucksvollere Frontpartie. Sie wurde eindeutig vom ursprünglichen Design der Mustang-Modelle aus den 1960er Jahren inspiriert und zugleich im Sinne des maximalen Fußgängerschutzes optimiert. Unter der Motorhaube fallen die neugestaltete Abdeckung für das V8-Triebwerk und die in Schwarz ausgeführte Domstrebe ebenso ins Auge wie besonders akkurat verlegte Kabel und Schläuche.

Zum ersten Mal in der Modellgeschichte weist jede Version des neuen Mustang ein individuelles Frontdesign auf. So verfügt der Mustang GT über größere Kühleinlässe für eine verbesserte, auf die höhere Leistung und die gesteigerte Performance abgestimmte Luftführung. Neue Lüftungsöffnungen in der Motorhaube und ein neu gestalteter Frontsplitter optimieren die Aerodynamik zusätzlich.

Die fließende Dachlinie sowie das wuchtige, sehnig wirkende Erscheinungsbild zitieren die Proportionen der ersten Modellgeneration ebenso wie der kurze hintere Überhang. Dabei spannen sich die breit ausgeführten hinteren Kotflügel in klassischer Mustang-Tradition kraftvoll über die Hinterräder. In der Heckansicht fallen die dreigeteilten Mustang-Rücklichter ins Auge. Das neugestaltete Diffusorelement verbessert die Aero-Balance.

Neben der Fastback-Variante bietet Ford den neuen Mustang auch wieder in einer Convertible genannten Cabrio-Version an. Ihr gefüttertes und isoliertes Stoffdach lässt sich mit nur einem Handgriff über den Zentralverschluss innerhalb von gut acht Sekunden öffnen und schließen. Die kompakte Dachkonstruktion ermöglicht in Kombination mit der platzsparenden Einzelradaufhängung der Hinterachse einen großzügig dimensionierten Kofferraum, der auch weiterhin zwei Golfbags bequem aufnehmen kann.

Zum Markstart des neuen Ford Mustang stehen zwölf Außenfarben zur Wahl, darunter die drei neuen Töne Blue Ember, Vapor Blue und Yellow Splash. Hinzu kommen schwarz oder auf Wunsch rot lackierte Brembo-Bremssättel – jeweils mit dem Mustang-Logo verziert – sowie zwei neu gestaltete 19-Zoll-Räderdesigns.

Mehr Assistenzsysteme und umfangreichere Technologielösungen

Wie der vollelektrische Ford Mustang Mach-E verfügen auch der Mustang Fastback und das Mustang Convertible der siebten Modellgeneration über ein umfangreiches Angebot an wegweisenden Assistenzsystemen. Dazu zählen die Verkehrszeichenerkennung mit Geschwindigkeitsbegrenzung, die Intelligente Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Stopp&Go-Funktion, Spurhalte-Assistent, Ausweich-Assistent und Rückfahr-Notbremsassistent.

Die FordPass App ermöglicht Verbindungen von außerhalb mit dem Mustang. Über das Smartphone lässt sich so zum Beispiel der Motor ferngesteuert starten und abstellen, die Türen ent- und verriegeln, die geplante Abfahrtszeit voreinstellen und wichtige Fahrzeuginformationen wie Tankfüllung, Ölstände und die Wartungshistorie einsehen. Dabei kann der Sportwagen auch geortet werden.

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