Kreis Borken/Raesfeld – Das Kollektiv hat sich insbesondere der Jazz-Ära des Hardbop verschrieben, der in den 1950er-Jahren als eine Weiterentwicklung des BeBop entstand. Die fünf Musiker aus Potsdam ergänzen das Repertoire des „Great American Songbook“ durch Eigenkreationen. Das Konzert verspricht einen vielseitigen Jazzabend mit rhythmischem Drive, aber auch Elementen aus Soul und Blues, präsentiert von erfahrenen Musikern mit einer weiten stilistischen Bandbreite.
Das Jazz Kollektiv Babelsberg bilden Chris Martin (Kontrabass und E-Bass), Jürgen Schötz (Schlagzeug), Robert Wagner (Klavier), Harry Petersen (Saxophon) und Stephan Bank (Trompete und Flügelhorn). Chris Martin begann seine musikalische Laufbahn im Blues- und Rockbereich, bevor er sich in den 1980er-Jahren intensiv der Jazzbegleitung und Improvisation widmete. Heute ist er in zahlreichen Jazz-, Latin- und Funkprojekten aktiv, insbesondere im Raum Berlin. Jürgen Schötz studierte Schlagwerk am Konservatorium „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig und ist seit 1984 als Berufsmusiker aktiv. Er spielte und spielt in einer Vielzahl von Bands und Projekten, darunter Rock-, Pop-, Blues-, Jazz- und Latin-Formationen. Robert Wagner studierte Musik und Geschichte auf Lehramt an der Universität Potsdam. Seit 2017 ist er dort als Dozent für schulpraktisches Musizieren und Musiktheorie tätig und widmet sich als Pianist im Jazzkollektiv Babelsberg dem Hardbop. Saxophonist Harry Petersen wuchs in Denver auf und war von 1979 bis 2011 Lead-Altist der hr-Bigband in Frankfurt am Main. Zudem gehörte er zu den Gründern der Frankfurt Jazz Big Band, die er zunächst auch leitete. Stephan Blank erhielt bereits früh Trompetenunterricht, spielte in verschiedenen Big Bands und Projekten und ist aktuell unter anderem im Luna Jazz Quartett sowie im Jazzkollektiv Babelsberg aktiv.




