3. Saisonkonzert der Congress Park Sinfonie in Hanau

Beim dritten Saisonkonzert der Congress Park Sinfonie am 28. Februar 2026 spannt die Neue Philharmonie Frankfurt einen weiten musikalischen Bogen.

Hanau – Der Chefdirigent und Künstlerische Leiter des Orchesters Jens Troester hat für diesen Abend Werke ausgewählt, die unterschiedliche musikalische Welten eröffnen. Der Auftakt ist Fanny Mendelssohn-Hensel gewidmet. Ihre lebendig-spannungsvolle Ouvertüre in C-Dur entfaltet eine kraftvolle, selbstbewusste Klangsprache von großer orchestraler Klarheit. Als Komponistin blieb sie trotz außergewöhnlicher Begabung zu Lebzeiten weitgehend im Schatten ihres Bruders und anderer Komponisten.

Mit Leonard Bernsteins Serenade für Violine und Orchester schlägt das Programm einen deutlich emotionaleren Ton an. Inspiriert von Platons „Gastmahl“ reflektiert der eher für seine Musicalmusiken bekannte Komponist in fünf kontrastreichen Sätzen die Liebe in all ihren Facetten. Den Solopart übernimmt die französisch-polnische Geigerin Eva Zavaro, die mit technischer Brillanz und großer Ausdruckstiefe eine intensive Nähe zwischen Soloinstrument und Orchester herzustellen vermag.

Klangliche Leichtigkeit trägt nach der Pause Mozarts Sinfonia Concertante für sechs Holzbläser in den Konzertsaal. Aus zwei Sätzen der sogenannten Posthorn-Serenade entstanden, lebt dieses selten zu hörende Werk von Eleganz, Transparenz und kammermusikalischem Dialog. Flöten, Oboen und Fagotte dürfen dabei gleichermaßen solistisch brillieren.

In g-moll, einer für ihn außergewöhnlichen Tonart, schuf Mozart mit seiner Sinfonie Nr. 40 eines der emotional eindringlichsten Werke der klassischen Sinfonik. Mit der bis heute berührenden Musik beschließt die Neue Philharmonie Frankfurt den Abend.

Mehr über die Werke und ihre Entstehung erfahren Interessierte eine Stunde vor Konzertbeginn von Jens Troester in einem rund 30-minütigen Einführungsvortrag.

xity.de
Nach oben scrollen