Märkischer Kreis – Pünktlich zum Jubiläumsjahr erscheint mit „Burg Altena. Umbau, Kontroversen und Nutzung nach 1900 “ eine neue Publikation. Sie wird am 28. März um 18 Uhr im Festsaal des Restaurants auf der Burg Altena der Öffentlichkeit vorgestellt.
Welche Bedeutung hatte eine ursprünglich mittelalterliche Burg in Zeiten von Industrialisierung und der politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region? Wie gelang die Transformation von einer baufälligen Wehranlage zu einem überregionalen kulturellen und touristischen Anlaufpunkt, der auch heute, 110 Jahre nach der Fertigstellung, jedes Jahr zehntausende Besucherinnen und Besucher nach Altena lockt? Diese Fragestellungen standen bei der Zusammenarbeit des Kreisarchivs des Märkischen Kreises mit dem Historischen Seminar der Universität Münster im Fokus.
Im Rahmen einer Lehrveranstaltung hatten Dr. Lena Krull von der Universität Münster und Heye Bookmeyer, damals Mitarbeiter der Landeskundlichen Bibliothek des Märkischen Kreises, gemeinsam mit Studierenden den Streit um den sogenannten Wiederaufbau der Burg Altena in den Jahren von 1907 bis 1915 beleuchtet. Die hierbei entstandenen Arbeiten wurden für die Publikation überarbeitet und um Beiträge der beiden Lehrenden sowie von Stephan Sensen, Museumsleiter der Burg Altena, ergänzt. Die Veröffentlichung wurde von den Freunden der Burg Altena und dem Historischen Seminar finanziell unterstützt.
Zur Buchvorstellung laden die „Freunde der Burg Altena“ am 28. März um 18 Uhr in den Festsaal des Restaurants auf der Burg, Fritz‐Thomée‐Straße 80 in Altena ein. Im Rahmen der Buchvorstellung werden Julian Wortmann und Moritz Terwei, beide von der Universität Münster, die Rolle der Presse im sogenannten Wiederaufbaustreit und die Burg Altena in den 1920er Jahren beleuchten. Die Herausgeber widmen sich dem Konzept der Lehrveranstaltung und werfen einen Blick auf die Geschichte der Burg in den Jahrzehnten vor dem historischen Umbau.