Essen – Sie erzählt die Geschichte des jüdischen Fußballnationalspielers Gottfried Fuchs und erinnert damit an ein wichtiges Kapitel deutscher Fußballgeschichte. Die Ausstellung feiert im Vorfeld der Verleihung des Julius Hirsch Preises am 23. November 2026 in der Weststadthalle Essen ihre Deutschlandpremiere. Der Eintritt ist frei. Interessierte können die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten besuchen.
Gottfried Fuchs war neben Julius Hirsch einer von nur zwei jüdischen Spielern, die jemals für die deutsche Fußballnationalmannschaft aufliefen. Die Ausstellung beleuchtet sein Leben und seine sportliche Laufbahn und macht zugleich auf die Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Sportler aufmerksam. Initiiert wurde das Ausstellungsprojekt vom Goethe-Institut Montreal zur Männer-Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die DFB-Kulturstiftung und das Goethe-Institut haben die Ausstellung gemeinsam auf den Weg gebracht.
Fußballturnier verbindet Sport und Geschichte
Begleitend zur Ausstellung findet vom 19. bis 21. November 2026 in der Alten Synagoge ein besonderes Fußballturnier für Schulklassen und Sportvereine statt. Dabei geht es nicht nur um fußballerisches Können: Die Teilnehmenden müssen auch ihr Wissen über die Geschichte der jüdischen Nationalspieler Gottfried Fuchs und Julius Hirsch unter Beweis stellen.
Die Realisierung der Ausstellung und des begleitenden Fußballturniers wird durch die DFB-Kulturstiftung gefördert.




