Essen: Trinkwasserbrunnen gehen in den Winterschlaf

Die Trinkwasserbrunnen im Essener Stadtgebiet gehen in den kommenden Tagen in den Winterschlaf.

Essen – Alle Anlagen werden zum Frühjahr 2027 wieder in Betrieb genommen. Für den Winterbetrieb werden die Zuleitungen zu den Brunnen zugedreht, das Wasser abgelassen und die Wasserzähler sowie die Batterien ausgebaut, um Frostschäden zu vermeiden. Zudem wird ein Hinweisschild angebracht, dass sich die Trinkwasserbrunnen in der Winterpause befinden. Im Laufe des Jahres konnten alle errichteten Trinkwasseranlagen angeschlossen werden. An den folgenden Standorten sind damit bald Trinkwasserbrunnen im Winterschlaf:

  • Stadtbezirk I: Kennedyplatz
  • Stadtbezirk II: Rüttenscheider Stern
  • Stadtbezirk III: Frohnhauser Platz
  • Stadtbezirk V: Altenessener Markt, Nordseite des Marktes
  • Stadtbezirk VI: Katernberger Markt, vor dem Bürgerzentrum Kon-Takt
  • Stadtbezirk VII: Kaiser-Otto-Platz
  • Stadtbezirk VIII: Kupferdreher Markt
  • Stadtbezirk IX: Werdener Markt
  • Stadtbezirk IX: Bürgermeister-Fiedler-Platz

Zum Hintergrund

Die Stadtwerke Essen übernehmen im städtischen Auftrag die Anschlüsse sowie den Einbau und auch die anschließende umfassende Betreiberverantwortung der Brunnen. Die Trinkwasserbrunnen bestehen an allen Standorten aus einer quadratischen Säule, an deren Oberseite sich eine Wasserdüse befindet. Die Kosten für jeden Brunnen setzen sich aus den Material- und Montagekosten sowie den Herstellungskosten für den Wasseranschluss zusammen und liegen pro Brunnen bei rund 13.000 Euro. Die jährlichen Betriebskosten pro Anlage – hierzu zählen unter anderem Inspektion, Reinigung oder Winterfestmachung – lassen sich mit rund 10.000 Euro beziffern.

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