Verleihung des Heine-Preises 2026 am 12. Dezember

Der Autorin, Dramatikerin und Theaterregisseurin Nino Haratischwili wird am Samstag, 12. Dezember 2026, der Heine-Preis 2026 der Landeshauptstadt Düsseldorf verliehen.

Düsseldorf – Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller wird am Samstag, 12. Dezember 2026, im Rahmen eines Festaktes im Düsseldorfer Schauspielhaus die Ehrung vornehmen. Die Verleihung beginnt um 15 Uhr. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an dem Festakt im Schauspielhaus teilnehmen wollen, sind ab Anfang November Karten über das Düsseldorfer Schauspielhaus verfügbar. Der Eintritt ist frei, das Platzangebot begrenzt.

Der Heine-Preis wird durch die vom Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf eingesetzte Jury „an Persönlichkeiten verliehen, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten“.

In der Jury-Begründung für den Heine-Preis 2026 heißt es: „Den Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf 2026 erhält die Autorin, Dramatikerin und Theaterregisseurin Nino Haratischwili. In ihrem vielschichtigen und substanziellen Schaffen verbindet sie persönliche Lebensgeschichten mit großen gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen Europas. Ganz im Sinne Heinrich Heines tritt sie leidenschaftlich für den europäischen Gedanken, Freiheit und Grundrechte der Menschen ein, über nationale und kulturelle Grenzen hinweg. Dabei macht die aus Georgien stammende Autorin die Erfahrungen von Diktatur, Repression und Zensur im postsowjetischen Raum für ein internationales Publikum sichtbar. Nino Haratischwili erinnert daran, dass Menschenrechte und demokratische Freiheit keine Selbstverständlichkeiten sind, sondern immer wieder verteidigt werden müssen.“

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