Borken – Betroffen sind Bäume, deren Stand- oder Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2027 und sind ein wichtiger Bestandteil des städtischen Pflege- und Sicherheitskonzepts.
Die Wallhecken werden im Zuge der Arbeiten „auf den Stock gesetzt“. Dabei handelt es sich um einen Verjüngungsschnitt, bei dem Sträucher oder Hecken stark zurückgeschnitten werden – in der Regel auf eine Höhe von etwa 10 bis 15 Zentimetern über dem Boden. Diese Methode regt die Pflanzen dazu an, aus dem Wurzelstock neue, kräftige Triebe zu bilden und so langfristig vital zu bleiben. Wallhecken sind wertvolle Lebensräume für viele Tierarten und prägen das Landschaftsbild. Durch den Rückschnitt werden das ökologische Gleichgewicht und die Biodiversität gefördert.
Leider müssen etwa 95 Bäume gefällt werden, die aufgrund von Fäulnis, Pilzbefall oder anderen Schäden ein Sicherheitsrisiko darstellen. Die Stadt Borken wird die gefällten Bäume durch neue Pflanzungen ersetzen, um die grüne Infrastruktur nachhaltig zu erhalten. Insgesamt kontrolliert und pflegt die Stadt Borken rund 30.000 Bäume, die wesentlich zum grünen Charakter des Stadtgebiets beitragen.
Die Arbeiten finden bewusst in den Wintermonaten November bis Februar statt, da sich die Pflanzen in dieser Zeit in ihrer Ruhephase befinden. So werden Eingriffe in die Natur auf ein Minimum reduziert und die Hecken können sich im Frühjahr ungestört regenerieren. Die Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes werden eingehalten.
Während der Arbeiten kann es örtlich zu Verkehrseinschränkungen und zeitweisen Sperrungen von Straßen und Wegen kommen. Die Stadt Borken weist ausdrücklich darauf hin, eingerichtete Absperrungen und Beschilderungen zu beachten. Gesperrte Bereiche dürfen aus Sicherheitsgründen weder mit Fahrzeugen oder Fahrrädern befahren noch zu Fuß betreten werden. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.




