„FORESTRUM – Ein Ort schafft sich Raum“ im Stadtmuseum Iserlohn

Im Stadtmuseum Iserlohn eröffnet am heutigen Freitag, 2. Oktober 2026, um 18 Uhr die neue Sonderausstellung „FORESTRUM – Ein Ort schafft sich Raum“.

Iserlohn – „FORESTRUM – Ein Ort schafft sich Raum“ ist eine gezielt für das Iserlohner Stadtmuseum erarbeitete Kunstausstellung, die sich mit den heimischen Natur- und Industriematerialien wie Kohle, Stahl, Draht und Nadeln auseinandersetzt. Mit dem Gemeinschaftsprojekt von vier Künstlerinnen und einem Künstler aus unterschiedlichen Bereichen erforscht das Kollektiv „trans_form_art“ die künstlerische Transformation und Neuinszenierung dieser Iserlohner Produkte.

Industriematerialien aus der Museumssammlung werden in Installationen, Objekte, Projektionen, Klangräume und Performances übersetzt und zu einer vielschichtigen Raumkomposition verdichtet. Der Ausstellungsraum verwandelt sich in einen immersiven Erfahrungsraum, in dem industrielle Geschichte und gegenwärtige Perspektiven aufeinandertreffen. Dabei werden Prozesse des Wandels sinnlich erfahrbar: Aus materieller Schwere entstehen Leichtigkeit, Bewegung und neue Bedeutungsräume.

Die Sonderausstellung kann von Sonntag, 4. Oktober 2026, bis zum 28. Februar 2027 zu den geltenden Öffnungszeiten im Iserlohner Stadtmuseum besucht werden. Bei der Eröffnung am Freitag, 2. Oktober, wird Museumsleiterin Dr. Sandra Hertel die Gäste begrüßen, bevor Künstlerin Barbara Müller thematisch in die Sonderausstellung einführt. Anschließend findet ein Umtrunk im Foyer des Museums statt.

Konzeptkunst des Kollektivs „trans_form_art“

Das Künstlerkollektiv hat sich 2025 formiert und widmet sich der künstlerischen Bespielung von (Stadt-)Räumen und Regionen. Die spezifischen Prägungen der jeweiligen Orte dienen sowohl als Inspirationsquelle für die künstlerische Auseinandersetzung, als auch als Ausgangspunkt für die Entwicklung von Kunstwerken und Installationen. Auf diese Weise entstehen ortsspezifische Arbeiten, die bestehende Zusammenhänge sichtbar machen und neue Perspektiven auf den jeweiligen Raum eröffnen.

Zu den Künstlerinnen und Künstlern des Kollektivs gehören:

Claudia Karweick, bildende Künstlerin mit Atelier in Dortmund, Mitglied im Westfälischen Künstlerbund Dortmund (WKD) e. V., im Bochumer Künstlerbund e. V. (bkb) sowie Mitglied der „ARTgenossen“ Dortmund.

Barbara Müller, Theatermacherin und Performerin in Dortmund, Mitglied im NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste (LFDK), im Dortmunder Netzwerk Tanz und Theater e.V. sowie 1. Vorsitzende des Instituts für Theaterpädagogik „Theatervolk Dortmund“.

Petra Eick, bildende Künstlerin mit Atelier in Dortmund, Mitglied im WKD Dortmund e. V., im Bundesverband Bildender Künstler (bbk) Bezirksverband Ruhrgebiet e. V. sowie Mitglied der „ARTgenossen“ Dortmund.

Brigitte Felician Siebrecht, Transmedia Artist und Musikerin, Atelier in der Kunst-Musik-Fabrik Iserlohn, 2. Vorsitzende des WKD Dortmund sowie Mitglied im „ARToNAUTEN.Kollektiv“ Iserlohn/Köln.

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